Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

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Januarausgabe

 

Nur wenige Tage nach Beendigung der hierzulande anscheinend immer beliebter werdenden Silvesteraufstände mit Doppel-Wumms und Straßenszenen wie Berlin im Mai '45 hat uns der NABU am 6. Januar zur jährlichen Vogelzählung eingeladen. Offenbar ist das Vogelzählen im Garten genauso Volksbrauch wie das Vogelzeigen im Straßenverkehr. Letztes Jahr gehörte die Blaumeise zu den Gewinnern, was aus der zeitlichen Nähe zum Silvesterabend erklärlich ist. Angesichts des zum Jahreswechsel genossenen Alkohols hätten wir die Schnapsdrossel, den Schluckspecht oder das Sumpfhuhn für ebenso chancenreich gehalten. Wir wollen aber daraus nicht viel Federlesens machen, denn rein ornithologisch gesehen sind wir keine Überflieger.

 

Immerhin haben wir erleichtert feststellen können, dass sich in unserem Garten keine so randständigen Gruppen wie Bordsteinschwalben, Dreckspatzen, Schmutz- und Schmierfinken oder die wegen ihres schwarzen Gefieders einst sehr bekannte Wehnersche Übelkrähe aufhalten. Auch der in ausgewählten Haushalten heimische Pechvogel ließ sich nicht blicken. Allerdings glauben wir, auf einer seit vielen Monaten brachliegenden Baustelle in der Nachbarschaft einen Pleitegeier gesichtet zu haben. Kann sein, dass sich bei jenem Unglücksraben auch noch der Kuckuck einnistet. Da bekommen wir reinweg Gänsehaut!

 

Die kriegt man bei manchen Politikern gratis dazu. Vor allem, wenn sie reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Sie gelten oft als schräge Vögel, komische Käuze oder Nestbeschmutzer, selbst wenn sie wie aus dem Ei gepellt daherkommen. Manche brüten was aus, andere mausern sich. Und einige seltene Exemplare verbreiten manchmal sogar ein wenig Nestwärme.

 

Volker Sindt

Januar

 

1. Spätblühende Sorten von Schneeheide (Erica carnea) gehören zu den zuverlässigsten Blühern des Nachwinters und Vorfrühlings. Zum Beispiel blühen ’Cecilia M. Beale’, ’James Backhouse’ und ’Vivellii’ erst im Februar und März, sind deswegen gute Partner von Schneeglöckchen, Winterling und Vorfrühlingskrokussen.

 

2. Blüten von Tulpenmagnolien (Magnolia x soulangiana) sind bekanntlich spätfrostgefährdet. Eine Frostnacht, und sie sind braun. In spätfrostgefährdeten Lagen pflanzt man deswegen vorteilhafter die Purpurmagnolie (Magnolia liliiflora ’Nigra’) mit außen dunkelroten, innen hellpurpurfarbenen Blüten erst im April bis Juni.

 

3. Lenzrosen (Helleborus-Hybriden) vertragen von Sonne bis hellen Schatten alles, doch keine Staunässe, keine trockene Erde an sonnigem Platz.

 

4. Der Name Primel geht zurück auf das lateinische primus = der Erste. Primeln blühen eben früh, mit als Erste. Dies betrifft vor allem Kissenprimeln (Primula acaulis) und deren Sorten, die in mildem Klima an geschützten Stellen bereits im Februar Knospen öffnen. Die Stauden lieben gepflegten, humosen Gartenboden in lichtem Schatten, gedeihen in kühleren Lagen auch an zwar sonnigem, aber nicht heißem Platz.

 

5. Bei Anzucht im Frühbeet/Gewächshaus brauchen Keimlinge bis zum Erscheinen gewöhnlich mehr Wärme, danach weniger, also zunächst durchschnittlich etwa 18-20 Grad, sofort nach Aufgang 15-18 Grad, dann außerdem möglichst viel Licht, damit die Pflanzen kurz und gedrungen wachsen.

 

6. Pfirsichbäume wünschen warme Plätze mit Schutz vor Spätfrost, Nord- und Ostwind, nicht übermäßig viel Wasser, jedoch genügend feuchten, eher leichten als schweren Boden, der sich schnell erwärmt, kalkhaltig, humus- und nährstoffreich ist. Sie scheuen hohen Grundwasserstand.

 

7. Birnensorten sind nicht selbstfruchtbar und brauchen Bestäuber. Beide Sorten müssen jeweils miteinander harmonieren. Außerdem berücksichtige man bei der Sortenwahl, dass sich Birnenfrüchte in normalen Lagerräumen (Kellern) nur verhältnismäßig kurz halten. Besonders bei frühen und mittelfrühen Sorten liegen zwischen Pflück- und Essreife häufig nur Tage, allenfalls wenige Wochen.

 

8. Gemüsepflanzen nicht verzärteln! Wer sie zu sehr gegen Wind abschottet, tut ihnen keinen Gefallen. Zwar hält sich Wärme gut, aber ebenso Feuchtigkeit nach Niederschlägen, was die Anfälligkeit für verschiedene, vor allem pilzliche Krankheitserreger verstärkt. Schutz vor Wind aus Nord und Ost ist sinnvoll, Wind aus West und Süd sollte freien Zutritt haben.

 

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