Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

Full length of a middle aged couple sitting in armchairs with newspaper and laptop at home

 

Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Die Ausgaben der NHZ finden Sie in dem Mitgliederportal.

Dezemberausgabe

 

Wo im Kalten Krieg der Russe stand, nämlich vor unserer Tür, steht jetzt das Weihnachtsfest. Wie immer überraschend. Nun ist Weihnachten für uns Wohnungswirtschaftler ein ganz wichtiges Ereignis. Es steht inzwischen vor Halloween und dem dritten Werktag im Monat, der einigen, meist breiten Schichten eher als Tag der unterlassenen Mietzahlung bekannt ist, also als eine Art Volkstrauertag für Vermieter. Während an Halloween Gott mit einem Kürbis nach Martin Luther geworfen haben soll, was in geschlossenen Räumen eine ziemliche Sauerei abgibt und garantiert für Ärger mit dem Vermieter gesorgt hat, gedenken wir zu Weihnachten der Lage am Wohnungsmarkt. Junge Menschen hatten es offenbar schon vor 2.000 Jahren schwer, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Noch dazu, wenn die Frau schwanger ist, der Mann arbeitslos, beide aus dem vorderen Orient stammen und nur mit einem Rucksack daherkommen. Dafür bekamen sie leichter als heute einen Krippenplatz. Was geblieben ist: Auch jetzt müssen viele Menschen neben Ochs und Esel leben, es sei denn, sie haben nette Nachbarn.

 

Rechtzeitig zum Jahresende hat unser Finanzminister Scholz behauptet, er habe die schwarze Null gerettet. Wen er mit der schwarzen Null meinte, wissen wir nicht. Daniel Günther kann es nicht sein. Der findet ja sogar Bodo Ramelow und die Linke akzeptabel. Zu Stoltenbergs Zeiten hätte man ihm dafür ein kräftiges „Dann geh doch nach drüben“ nachgerufen. Die wahrlich frohe Botschaft zum Fest kommt allerdings aus Österreich. Gott sei Dank nicht wie früher von jemandem mit Schnauzbart. Dort soll es einem Chirurgenteam in einer mehrstündigen Operation gelungen sein, einen Teenager von seinem Smartphone zu trennen. Hoffentlich stirbt der uns deswegen nicht, weil er aus Langeweile versehentlich im ZDF „Heiligabend mit Carmen Nebel“ schaut.

 

Volker Sindt

Dezember

 

1. Im Herbst frisch gepflanzte immergrüne Gehölze sind extrem empfindlich gegen scharfe Einstrahlung von Wintersonne nach kalten Frostnächten. Man sollte ihre Südseiten daher gegebenfalls schattieren, damit sie nicht total ausbrennen. Typische Kennzeichen solcher Winterschäden sind an der Südseite der Gehölze vertrocknende Nadeln und ganzer Zweigpartien. Der Schaden wächst sich oft nicht mehr aus.

 

2. Bambusarten sind teils stattliche ausdauernde Gräser für Einzelstellung. Stehen sie in durchlässigem, humosem Erdreich ohne stauende Nässe, halten etliche mit gutem Winterschutz Frost bis minus 24 Grad aus. Bambus braucht Platz! Eventuell muss Wurzelsperre eingearbeitet werden, damit sich ein Bambus nicht zu sehr ausdehnt.

 

3. Blauregen (Wisteria) erreicht an gutem Platz in viel Sonne und Wärme beachtliche Ausmaße und Gewicht. Wer für den Nachwinter Pflanzung plant, sollte schon mal das Gerüst bauen. Drähte sind ungeeignet, auch Dachlatten taugen nicht, weil sie mit der Zeit morsch werden. Am besten sind stabile Eisenstäbe. Fallrohre von Dachrinnen dürfen nicht von den starken Armen des Blauregens zerdrückt werden!

 

4. Nacktblütiger Jasmin heißt so, weil er an den nackten, blattlosen Trieben blüht. Je nach Witterung öffnen sich im November die ersten Knospen früher oder später. Im Dezember blüht Jasmin voll, macht bei Frost im Januar eventuell Pause, blüht weiter im Februar.

 

5. Die Korkzieherhasel mit total verdrehten Trieben und Zweigen ist im Vorfrühling mit den gelben Blütenständen hübsch anzusehen. Im Sommer verschwinden die verdrehten Zweige unter Blättern. Nüsse können zwar entstehen, aber sie sind kleiner als von Haselnüssen und weniger zahlreich.

 

6. Gänseblümchen blüht unter Umständen auch im Januar. Die ersten Blüten des Jahres sollen nach Überlieferung besonders nützlich sein. Wer sie isst, hat das ganze Jahr keine Zahnschmerzen, kein Fieber, hat immer den Durchblick, ist fein raus.

 

7. Moniliapilz, der die Spitzendürre zum Beispiel an Sauerkirschen verursacht, überwintert an erkrankten Trieben oder Zweigen, bildet Sporen, sowie es wärmer wird und infiziert Blüten, durch die er ins Holz wächst. Kranke Triebe erkennt man zur Blütezeit an welkenden Blüten. Dann muss sofort Rückschnitt bis ins gesunde Holz erfolgen.

 

8. Ärgerlich ist das Auftreten der Lauchminierfliege an Porree mit oft Totalschaden. Kein Knoblauch, keine Zwiebeln überwinternd stehenlassen. Kein Schnittlauch in der Nähe von Porree kultivieren.

 

ij

Der Name "Fundstück" sagt viel über unsere Absicht aus. Mit unserem Fundstück wollen wir Informationen abseits klassischer Haus & Grund-Themen bieten.

 

Das Fundstück erscheint 2x jährlich als Beilage der Norddeutschen Hausbesitzer Zeitung.

 

Ansichtsexemplare erhalten Sie in der Mediathek

Das Magazin „Mein Haus & Grund“ erscheint zweimal jährlich. Mitglieder beziehen es kostenlos mit der Norddeutschen Hausbesitzer Zeitung.

„Mein Haus & Grund“ bietet privaten Grundeigentümer einen vielfältigen, interessanten und abwechslungsreichen Themenmix aus Reportagen, Interviews und Expertentipps rund um die Immobilie.

Sie können sich das Magazin auch hier online anschauen.

Mediadaten

NHZ

Magazin

Fundstück

 

Merle Schneider
Stresemannplatz 4
24103 Kiel
Tel.: 0431/6636-202
Fax: 0431/6636-107
E-Mail: info@nhz-online.de

Herausgeber

Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer-
verein von Kiel und Umgegend e.V.
Sophienblatt 3
24103 Kiel

 

Verlag, Herstellung und Vertrieb

Haus & Grund Kiel –
Verlag & Service GmbH
Stresemannplatz 4
24103 Kiel

Unser Redaktions-Team

Volker Sindt

Redaktionsleitung Tel.: 0431/6636-104 Kontakt

Barbara Kubitza

Mediengestaltung Tel.: 0431/6636-218 Kontakt

Sarah Raymann

Mediengestaltung Tel.: 0431/6636-262 Kontakt

Merle Schneider

Anzeigenvermittlung Tel.: 0431/6636-202 Kontakt

Labrador Muffin

Feelgood-Manager Tel.: 0431/6636-262 Kontakt