Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Eine Leseprobe finden Sie in der Mediathek.

Juniausgabe

Uns klingt immer noch der Ausruf unserer Altvorderen in den Ohren: „Früher war alles besser“. Das war natürlich Unsinn, denn der Blaue Bock wurde durch den Beat Club nur von seinem angestammten Sendeplatz verdrängt. Daran war aus unserer Sicht nichts Schlechtes. Und Onkel Hermann konnte ab sofort zu den Auftritten der Lords oder Rattles regelmäßig seine Empörung darüber zum Ausdruck bringen, für „sowas“ Anno 44 in Russland die Knochen hingehalten zu haben.

 

Nein, früher war nicht alles besser, nicht einmal der Landesverbandstag. Nur war der früher einen Tag länger, keiner weiß so recht, warum. Zugegeben, so bestand noch mehr Gelegenheit, alkoholische Getränke zu sich zu nehmen. Aber davon haben wir nie viel gehalten, von so langen Verbandstagen. Heute geht das Zack-Zack und schon ist man wieder auf dem Weg nach Hause. Uns beschleicht da immer das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben. Den kostenlosen Butterkuchen am Nachmittag zum Beispiel oder das gefühlt 16. Grußwort. Dafür ist man ja schließlich hingefahren, denn Werbekugelschreiber haben wir eigentlich genug.

 

Früher gab es keine Mietpreisbremse. Das war nun wirklich besser. Allein das Wort ist ja schon zum Scheitern verurteilt. Viel zu Deutsch. Heute muss es Englisch sein, soll es was hermachen. Toll, dass unser Haus & Grund-Präsident Warnecke auf dem Verbandstag eine Key Note gehalten hat. War im Programm nur falsch gedruckt, denn sein Vorname lautet ja Kai. Aber er war trotzdem einer der Top-Speaker und nicht etwa nur Senior Sales Manager unserer Verbandsinteressen. Ja, ja, Haus & Grund goes excellence. Im Gegensatz zur Mietpreisbremse. Die goes to hell beziehungsweise nach Karlsruhe. Was für einen gut durchlüfteten norddeutschen Küstenbewohner das gleiche bedeuten kann.

 

Volker Sindt

Juni

  1. Ein Solitärgehölz ersten Ranges ist Straucheibisch (Hibiscus syriacus) mit großen, weit offenen, dekorativen Blüten von Juli bis Ende September. Es gibt Sträucher mit malvenfarbenen, rosa, roten oder weißen Blüten, mit einfachen oder gefüllten. Einfache Blüten kommen mit feuchter Sommerwitterung besser zurecht als gefüllte. Der Standort sei immer sonnig und warm.
  2. Schaublätter (Astilboides tabularis) wachsen anfangs etwas langsam bis sie sich eingelebt haben. Haben sie das geschafft, werden sie von Jahr zu Jahr schöner mit standfesten Stielen und umfangreichen Blütenständen bis 150 cm hoch, passen zusammen mit Astilben, Rodgersien, Silberkerzen, Japananemonen in lichten Schatten höherer Gehölze.
  3. Darf man Hecken im Sommer schneiden? Die Unsicherheit ist groß. Das Verbot von Heckenschnitt im Sommer bezieht sich nur auf starken Rückschnitt oder Rodung von großen Hecken, Wallhecken, Gebüschen der freien Landschaft in der Zeit vom 1. März bis 30 September. Gewöhnliche Gartenhecken müssen geschnitten werden, weil sie sonst verwildern. Dem ersten Schnitt im Juni folgt bei wüchsigen Arten ein zweiter Ende August/Anfang September. Nadelholzhecken schneidet man gewöhnlich nur einmal im Jahr im Frühling.
  4. Am Ufer vom Gartenteich blüht es auch im Sommer, zum Beispiel Dreimasterblume (Tradeskantia x Andersonii-Hybriden) mit blauen, roten oder weißen Blüten. Auch Sibirische Schwertlilie, niedriges und hohes Pfennigkraut, Weiderich und Mädesüß beleben Uferregionen. Nicht lückenlos pflanzen. Etwas Ufer muss freie Sicht auf die Wasserfläche gestatten.
  5. Außer Rand und Band geraten Kiwis, falls man die fruchtbesetzten Triebe im Juli und August nicht zurückschneidet. Früchte entstehen hauptsächlich im untersten Bereich der diesjährigen Triebe, die man auf 4-6 Blatt über der obersten, gut entwickelten Frucht entspitzt.
  6. Sauerkirschen sind nicht immer sauer. Sogenannte Bastardkirschen haben süße Früchte. Ferner gibt es Sauerkirsche mit rotem, andere mit hellem Saft. Rot bluten Weichselkirschen wie ‘Schattenmorelle’ oder ähnliche Sorten, farblos Amarellen wie ‘Frühe Ludwigs‘.
  7. Nachwuchs vom eigenen Erdbeerbeet kann man nicht unbegrenzt ziehen, denn mit der Zeit degenerieren die Pflanzen, tragen schlechter oder werden krank. Man bezieht also hin und wieder Pflanzmaterial aus einem anerkannten Vermehrungsbetrieb und pflanzt früh, möglichst Ende Juli, sonst Anfang August.
 

Der Name "Fundstück" sagt viel über unsere Absicht aus. Mit unserem Fundstück wollen wir Informationen abseits klassischer Haus & Grund-Themen bieten.

 

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