Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Eine Leseprobe finden Sie in der Mediathek.

Novemberausgabe

Selbst für sinnloses Zeug gibt es Abnehmer. Beginnen wir mal mit so etwas unpolitischem wie dem Spannbettlaken. Normalerweise bleibt ein Rechteck ja immer ein Rechteck. Jedenfalls in der Geometrie. Beim Spannbettlaken ist das anders. Während des Aufziehens nimmt es liebend gern neue, uns zuvor völlig unbekannte geometrische Formen an. Wundersamer Weise stets an einer anderen Ecke.

Was die Menschheit ebenso wenig braucht, ist Orangenmarmelade. Diese Rache der Engländer für den schändlichen Beschuss Londons mit der V 2 empfinden wir als eine Geschmacksvernichtungswaffe ersten Grades. Nur noch übertroffen von Kohlrabi oder einer Rede von Alexander Gauland. Aber es gibt genug Leute, die sich sowas vorsetzen lassen. Da hoffen wir auf den Brexit, aber nur, was die Orangenmarmelade betrifft. Gegen Kohlrabi kann selbst der wohl nichts ausrichten.

Viel Tamtam wird auch um das regelmäßige Wassertrinken gemacht, meist aus Gesundheitsgründen. Dem können wir unumwunden zustimmen. Gerade nach einem üppigen Essen, z.B. Käsefondue, spüren auch wir einen extremen Mangel an Wasser, welcher sogleich mit Kirschwasser bekämpft werden muss. Danach folgen noch ein oder zwei weitere linksdrehende Obstwässer, esoterisch wertvoll, weil nur bei Vollmond und im Beisein von indianischen Schamanen destilliert.

Wenn sowas alles verkauft wird und die Menschen das auch noch toll finden, wieso kaufen die Leute der CDU und der SPD nichts mehr so richtig ab? Gut, Friedrich Merz oder Ralf Stegner am Frühstückstisch hätten die gleiche Wirkung wie Orangenmarmelade. Gegen die beiden käme Robert Habeck direkt wie eine feine Mirabellen-Konfi-
türe daher. Alles aber immer noch besser, als ein Kohlrabi-Essen mit Alexander Gauland.

 

Volker Sindt

November

  1. Winterblühende Ziersträucher bereichern jeden Garten. Winterjasmin und Duftschneeball sind inzwischen ziemlich bekannt, dagegen Wintergrünes Geißblatt selten anzutreffen. Es handelt sich dabei wohl um eine Hybride zweier Lonicera-Arten, botanisch Lonicera x purpusii. Der Strauch wächst dicht verzweigt etwas überhängend 1-2 m hoch, ist bedingt wintergrün und blüht je nach Witterung schon im Dezember, weiter im Januar und Februar, besonders gut in milden Wintern mit rahmweißen, gut duftenden Blüten.

  2. Strauchrosen verwendet man wie übliche Ziersträucher, pflanzt sie also solitär, zu zweit oder dritt, möglichst freistehend, damit sie allseits gut zur Geltung kommen. Geeignete Standorte finden sich an bevorzugten Stellen des Vorgartens, seitlich einer Terrasse oder eines Sitzplatzes innerhalb des Gartenraumes. Strauchrosen ergeben, reihenweise gepflanzt, außerdem wunderbare Blühhecken.

  3. Winterharte Samen ersparen es einem mitunter, dass man bestimmte Pflanzen immer wieder anziehen muss, so unter anderem Vergissmeinnicht, Fingerhut, Duftsteinrich, Ringelblume, Schopfsalbei, Kapuzinerkresse, Mohnarten. Je milder der Winter, desto mehr Nachwuchs.

  4. Mäusedorn wird von Floristen um die Weihnachtszeit zu allerlei Gebinden hübsch verarbeitet. In milden Gegenden Deutschlands kann Mäusedorn als Freilandpflanze an einem halbschattigen, wärmeren Platz unter etwas Schutz durchaus draußen überwintern. Oder man zieht ihn im Topf/Kübel und stellt ihn zu anderen Pflanzen, die es kühl lieben, etwa im Wintergarten zu Kamelien und Azaleen.

  5. Absolut winterfeste Rosenkohlsorten gibt es nicht. Wenn Pflanzen den Winter überstehen, liegt es an milder Witterung mit geringen Frösten ohne verschärfende Ostwinde. Dann kann Rosenkohl durchaus noch Ende Januar passabel sein. Aber wehe, es sollte schärfer frieren oder mehrmals und wieder tauen. Dann faulen die Rosen schnell. Also verbraucht man sicherheitshalber bis Ende Dezember.

  6. Winterportulak ist so hart, dass er bei mildem Dezemberwetter wächst, gern unter Folienschutz. Die Blätter ergeben für sich Salat oder werden mit anderen Salatarten gemischt. Winterportulak sollte im Frühjahr nicht in Blüte gehen, weil er sonst samt und sich zum Unkraut entwickelt.

  7. Die alte Apfelsorte ‘Rote Sternrenette‘ ist mit hell gepunkteter Schale ein ausgemacht hübscher Weihnachtsapfel, der dazu noch gut schmeckt. Die Früchte sind im Oktober pflückreif und ab November bis Februar, in guten, kühl-feuchten Kellern bis März essreif.

Der Name "Fundstück" sagt viel über unsere Absicht aus. Mit unserem Fundstück wollen wir Informationen abseits klassischer Haus & Grund-Themen bieten.

 

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