Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Die Ausgaben der NHZ finden Sie in dem Mitgliederportal.

Oktoberausgabe

Wir haben heute keine Lust, über die Mietpreisbremse zu schreiben. Und auch nicht über Windräder oder Sonnenkollektoren. Letztere werden in absehbarer Zeit sowieso unbrauchbar angesichts der Dunkelheit, die über Deutschland aufzuziehen droht. Damit meinen wir nicht die Winterzeit, die laut EU deswegen abgeschafft werden soll, weil das Umstellen der Uhr die Menschen überfordert, da ihnen unser Schöpfer dafür keine App ins Hirn eingepflanzt hat. Wir meinen vielmehr diejenigen Politiker, die uns die Höcke, pardon: Hucke volllabern und damit die Gehirne früher ganz ordentlicher Bürger umnächtigen. Bei denen ist der Lichteinfall inzwischen so gering, dass es niemals dafür reichen würde, genügend Strom zu erzeugen, um den ganzen Mist im Internet lesen zu können, den sie dann auch noch für bare Münze halten. Wir hingegen sind ja ein Bestandteil der Lügenpresse, weil wir alles auf Richtigkeit überprüfen.

 

Allerdings kann man manches kaum glauben. Zum Beispiel, dass der Tag der Deutschen Einheit neulich in Kiel so friedlich verlaufen ist. Obwohl an jeder Ecke Menschen herumlungerten, die in fremden Zungen redeten und Rauschmittel feilboten. Dabei sahen die Leute völlig deutsch aus, mit ihren ganzen Tattoos und Piercings. Unsere Behörden reagierten ausnahmsweise schnell. Bereits tags darauf sind sie in ihre Heimatländer zurückgeführt worden. Aus guten Gründen, denn wir hatten am nächsten Morgen irgendwie Kopfschmerzen. Verschwörungstheoretiker im Netz sehen sich darin bestätigt, dass man fremden Kulturen eben nur mit Vorsicht begegnen soll. Was möglicherweise zutrifft. Sanddornschnäpse und Ebbelwoi, gefolgt von Obstler, Schwarzbier und gelbem Muskateller passen nicht zum echten Norden, ja nicht einmal zusammen. Wir fordern wie die AfD schärfere Kontrollen, um solche Grenzüberschreitungen künftig zu vermeiden!

 

Volker Sindt

Oktober

 

1. Die Pflanztiefe für Blütensträucher entspricht durchweg dem Stand der Gehölze in der Baumschule und ist gewöhnlich an der unterschiedlichen Färbung im Bereich des Wurzelhalses zu erkennen. In der ausgehobenen Pflanzgrube sollen alle Wurzeln gut Platz haben und nicht knicken.

 

2. Ältere Blütensträucher, deren Blühleistung nachzulassen beginnt, sollten rechtzeitig verjüngt werden. Zunächst entfernt man die Hälfte oder mindestens ein Drittel der ältesten Triebe, von den jüngeren die schwachen und alle, die den Strauch zu dicht machen. Es reicht, wenn ein verjüngter Strauch 4-5 ältere Trieb hat und etwa doppelt soviele junge. Die noch vorhandenen älteren Triebe schneidet man auf untere Verzweigungen zurück.

 

3. In den Einschlag kommen Gehölze, falls sie nach Kauf nicht gleich gepflanzt werden können, und zwar an einem windgeschützten, schattigen Platz. Zunächst hebt man einen etwa spatenstich tiefen Graben aus und wirft die Erde zu einem Wall jenseits des Grabens auf. Dann legt man die Gehölze schräg in den Graben mit Rückenstütze durch diesen Wall und bedeckt die Wurzeln mit humoser, gut feuchter Erde. Gebündelte Gehölze, zum Beispiel Rosen, dürfen nicht in diesem Zustand eingeschlagen werden. Man löst die Verschnürung und stellt die Pflanzen einzeln in den Graben. Abschließend durchdringend wässern!

 

4. Süßkirschen lieben zwar grundsätzlich warme, sonnige Plätze, doch gedeihen sie ohne weiteres in kühleren Lagen, falls dort die Temperaturen im Tages- und Jahreablauf nicht übermäßig schwanken. Schlecht vertragen Süßkirschen hohen Grundwasserstand und ständig ziemlich feuchte Erde, armen und verdichteten Boden, dessen Lufthaushalt nicht stimmt.

 

5. Beifuß (Artemisia vulgaris) würzt die Martinsgans und weitere Gänsebraten. Im Herbst kann man pflanzen. Beifuß ist äußerst genügsam und entwickelt das beste Aroma auf trockenem, kalkhaltigem Boden. Zum Würzen braucht man nur die Rispen mit den noch geschlossenen Blütenknospen. Da die Blätter zu bitter sind, müssen sie von den Rispen entfernt werden. Die frischen oder getrockneten Rispen gibt man zu fettem Geflügel-, Hammel- und Schweinefleisch.

 

6. Mehltaukranke Schwarze Johannisbeersträucher sind an gestauchten, häufig gekrümmten Trieben zu erkennen. Mit dem Rückschnitt solch kranker Triebe sollte nun nicht länger gezögert werden. Dabei auch auf von Gallmilben hervorgerufene Rundknospen achten und kranke Knospen entfernen oder befallene Triebe zurückschneiden.

 

 

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