Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

Full length of a middle aged couple sitting in armchairs with newspaper and laptop at home

 

Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

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Novemberausgabe

 

Neulich mussten wir in einer Zeitung mit großen Buchstaben lesen, dass Wirtschaftsminister Altmeier nach einer Rede schwer gestürzt sei. Mal wieder so eine komplette Null-Info war das. Peter Altmeier kann überhaupt nur schwer stürzen, allein von seiner Figur her. Gottlob blieb das Ganze ohne schwere Folgen. Minister stürzen ohnehin ab und zu mal. Und eben meist nach einer Rede. Würde ein Minister vorher stürzen, hätte er seine Rede überhaupt nicht halten können, könnte also hinterher auch nicht zu Fall kommen. Insofern wäre es eigentlich am besten, Minister hielten grundsätzlich keine Reden. Dann kann ihnen nichts passieren und uns Bürgern auch nicht.

 

Zuverlässig wie das jährlich wiederkehrende Auftreten von Wespenexperten im Sommerradio haben jedoch die Bewohner unsozialer Netzwerke ihren Kübel Unflat über den Fall Altmeier ausgegossen. Dort tummeln sich sowieso die Wut-Experten für alles, also auch für solche Missgeschicke. Auf den Mund gefallen sind die nicht mit ihrer Lügenfresse, dafür auf den Kopf. Und zwar so schwer, wie Altmeier niemals hätte stürzen können, selbst nicht mit einem Friedrich Merz im Nacken. Oder dem Andreas Scheuer, angeblich die größte intellektuelle Vollsperrung für Deutschlands Straßen. Friedrich Merz will hingegen wieder was Wichtiges tun, nachdem er jahrelang und noch dazu unzureichend bezahlt in Aufsichtsräten von Vermögensverwaltern und Großkonzernen herumlungern und von den Sitzungskeksen leben musste. Wir finden, in der CDU wirkt er inzwischen wie ein Alien. Wahrscheinlich wurde Merz von der SPD angeheuert, die ihm dafür ihr Handbuch der Selbstdemontage überlassen hat. Die Genossen verfolgen übrigens inzwischen das Modell FDP: Bedeutungslos, aber überall dabei. Wir warten in Ruhe ab, zur Not bis zu den Iden des Merz.

 

Volker Sindt

November

 

1. Immergrüne Gehölze beleben den Garten im Winterhalbjahr. Wachsen allerdings in einem Garten nur solche Sträucher oder Bäume, wirkt er eher langweilig. Gerade das wechselvolle Bild der Jahreszeiten, das laubabwerfende Gehölze mit Austrieb, Blüten, Früchten und Blattfall bieten, hat seinen besonderen Reiz.

 

2. Apfeldorn (Crataegus x lavallei ’Carrierei’ oder kurz Crataegus ’Carrierei’) hält seine Blätter noch fest, wenn andere Laubgehölze sie längst abgeworfen haben. Erst im Dezember trennt er sich von ihnen. Mit 7 m Höhe passt Apfeldorn auch in kleine Gärten, erfreut im Mai mit weißen Blüten und im Herbst mit orangeroten Früchten.

 

3. Hecken pflanzt man als Sicht- und Windschutz. Immergrüne Hecken erfüllen diese Aufgabe auch im Winter. Jedoch sind die Pflanzen dafür vergleichsweise teuer. Fast über den ganzen Winter behalten preiswertere Hecken aus Hainbuche oder Weißbuche (Carpinus betulus) ihr mehr oder weniger braunverfärbtes Laub, ehe sie es kurz vor Neutrieb abwerfen. Die Blätter des Ovalblättrigen Ligusters (Ligustrum ovalifolium) bleiben sogar grün, ehe sie im Vorfrühling den neuen weichen.

 

4. Beim Pflegeschnitt von Gehölzen nur wirklich scharfe Scheren und Sägen benutzen. Man schneidet oder sägt „in einem Zug“, damit die Wunde möglichst glatt wird und schnell verheilt. Nicht bei Frost schneiden oder sägen.

 

5. Holunderbüsche müssen jährlich ausgelichtet werden, indem man schwache und abgetragene Triebe entfernt. Bei Viertelstämmen nimmt man zunächst die heruntergebogenen, abgetragenen Triebe und alles schwache Holz heraus. Junge fruchttragende Zweige entstehen an kräftigem Traggerüst möglichst in Stammnähe.

 

6. Petersilie kann man noch bis Ende Dezember aus dem Garten ernten, falls man vor Beginn stärkerer Fröste mit Folie schützt. Ein Blumenkasten mit Petersilie bleibt bis etwa Mitte Dezember draußen. Dann holt man ihn ins Haus und stellt recht hell und luftig bei etwa 10 Grad auf.

 

7. Alles an seinem Platz! Wer den Garten neu einrichtet, sollte darauf achten, dass Gemüse und Obst für sich und nicht gemischt stehen. Vor allen Dingen Gemüsebeete brauchen volles Licht.

 

8. Lieber leichter graben mit einem Spaten, der etwas weniger wiegt als das Standardmodell mit 2 kg Gewicht. So genannte Damenspaten wiegen nur 1,6 kg. Das macht sich bei längerem Graben bemerkbar, denn bei jedem Anheben des Spatens braucht man 400 g weniger zu bewegen.

 

ij

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