Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Eine Leseprobe finden Sie in der Mediathek.

Juniausgabe

Anders als im Flugzeug, wo bei plötzlichem Druckabfall die Sauerstoffmasken aus der Decke fallen, passiert bei plötzlichem Niveauverlust in der Politik nichts Vergleichbares. Hirn jedenfalls fällt da nirgends vom Himmel. Sonst würde Björn Höcke gar keine Reden mehr halten und Annegret Kramp-Karrenbauer nie wieder was zur Meinungsfreiheit im Internet sagen. Wobei wir es bedauern würden, käme Annegret Kramp-Karrenbauer nicht mehr zu Wort. Denn mit jeder Zeile über Annegret Kramp-Karrenbauer kommen wir dank ihres Namens, der ja nun mal Annegret Kramp-Karrenbauer lautet, unserem Ziel, diese Kolumne zu füllen, ein Stück näher. Annegret Kramp-Karrenbauer ist insofern der von uns lange entbehrte legitime Ersatz für Sabine Leuthäuser-Schnarrenberger, leider sieben Anschläge kürzer. Die FDP-Frau ist allerdings schon lange weg vom Fenster, die CDU-Vorsitzende versucht das gerade.

 

Viel Zeit bleibt ihr nicht mehr. Deswegen sprechen ja alle der gebotenen Kürze wegen nur noch von AKK, auch wenn sich das so anhört wie eine verbotene Untergrundpartei aus Anatolien. Aus dem Saarland, das es ja immerhin geschafft hat, so vergleichbar groß zu sein, wie jedes durchschnittliche Waldbrand- oder Erdbebengebiet, ist seit alters her nur Gutes gekommen: Zum Beispiel Erich Honecker, Oskar Lafontaine oder Peter Altmaier. Letzterer ist Bundeswirtschaftsminister und allein schon so groß wie das Saarland. Jetzt wohnt Altmaier in Berlin, weswegen in seiner Heimat wieder Zuzüge erlaubt sind. Oder Heiko Maas. Das ist der mit den Konfirmandenanzügen. Er ist ständig auf Achse, weil er sich in seinen engen Hosen nirgends lange hinsetzen kann. Ach ja, Friedens-Klampfe Nicole kommt auch von dort. Als sie 1982 den Song-Contest gewann, war die Begeisterung riesig, mindestens aber so groß wie das Saarland.

 

Volker Sindt

Juni

 

1. Sonnenröschen (Helianthemum-Hybriden) bezaubern im Juni/Juli mit kleinen röschenartigen Blüten, die sich schon früh am Morgen öffnen. Diese Stauden, die genau genommen Gehölze sind, passen gut in sonnige Steingärten und in den Vordergrund sonniger Staudenrabatten. Sie brauchen unbedingt durchlässigen Untergrund und genügend kalkreichen Boden.

 

2. Levkojen – das ist Blütenduft pur, besonders in warmen Sommernächten. Man muss rechtzeitig pflanzen um Mitte Mai, wenn Setzlinge angeboten werden. Man pflanze an einen warmen, sonnigen Platz in gute, nahrhafte Erde mit ausreichend Abstand je nach Wüchsigkeit. Bei Trockenheit wässert man ab und zu, bedenkt jedoch, dass Levkojen eher etwas Trockenheit vertragen als andauernde oder stauende Nässe.

 

3. Die Lotosblume ist eine der mythischen Gewächse des alten Ägypten, obwohl sie dort nicht beheimatet ist sondern aus dem warmen Asien stammt. Nah der Überlieferung verkörpert sie symbolhaft die Schöpfung der Erde aus dem Wasser und dessen lebensspendende Kraft.

 

4. Granatapfelbäume als Kübelpflanzen brauchen im Sommer viel Wärme an vollsonnigem Platz im Freien. Dementsprechend hoch ist der Wasserbedarf. Nährstoffe müssen ausreichend vorhanden sein. Ab Mitte/Ende Juli wird nicht mehr gedüngt und weniger gegossen, damit das Holz gut ausreift, denn sonst blühen die Pflanzen im nächsten Jahr schlecht.

 

5. Im Juli und bis Anfang August ist noch Gelegenheit, einen Satz Brokkoli für die Herbsternte zu pflanzen im Abstand von 50x40 cm. Die Ansprüche sind verhältnismäßig hoch mit dem Wunsch nach tiefgründigem, mittelschwerem, humusreichem, gepflegtem Gartenboden, reichlich Nährstoffen und Wasser bei Trockenheit.

 

6. Fenchel kann man noch bis Mitte Juli säen. Möglichst zieht man in Töpfen vor, weil dann erfahrungsgemäß das Ergebnis besser ist, kann jedoch auch an Ort und Stelle säen. Die Sommerkultur dauert etwa 45 Tage, so dass bereits im September geerntet werden kann.

 

7. Aprikosenbäume vertragen ziemlich viel Trockenheit, sind jedoch bei anhaltendem Wassermangel für zusätzliches Wässern dankbar, vor allem 14 Tage nach der Blüte und 14 Tage vor der Ernte. Schnittmaßnahmen erfolgen zurückhaltender als bei Pfirsich. Regelmäßiges Auslichten genügt.

 

8. Grün gepflückte Walnüsse, also unreife Walnüsse, die man Anfang, spätestens Mitte Juli erntet, ergeben unter anderem Walnusskompott, das gut zu Wild- und anderen herzhaften Fleischgerichten passt, können zu Walnusslikör und Walnusskonfekt verarbeitet werden.

 

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