Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Eine Leseprobe finden Sie in der Mediathek.

Aprilausgabe

Deutsch ist schwer. Nicht nur für Migranten aus den süd-östlichen Teilen Europas, also Bayern oder Sachsen. Denn unsere Grammatik wechselt sogar mit den Tageszeiten. Ein Beispiel: Morgens heißt es der Weizen und das Korn, abends hingegen das Weizen und der Korn. Sowas schaffen nur wir Deutschen. In England hingegen gibt’s gar kein Weizen, jedenfalls nicht am Abend und im Glas. Dafür schenkt sich das britische Parlament in Sachen Brexit fast täglich einen ein. Mit der Folge, dass dort bald jeder Parlamentarier für sich selbst entscheidet, wie spät es gerade ist. Trotzdem, von einem Verbal-Brexit ist bei uns leider nichts zu spüren, wie wir erlebten.

 

Neulich waren wir auf einer Tagung. In Berlin, dazu später mehr. Da sollten wir uns am Help-Desk beim Chief Information Officer melden, denn wir wollten ja über die wichtigsten Dinge Bescheid wissen, zum Beispiel, wann es Mittagessen gibt. Das hieß da allerdings Networking-Break und fand im Inspiration-Hub statt, was sich als eine Ansammlung schnöder Werbestände herausstellte. Deren Personal verteidigte tapfer die ausgelegten Zollstöcke und Pfefferminzdrops gegen das lauernde Publikum. Vor dem Mittag galt es, gegelte Unternehmensberater zu ertragen. Natürlich in viel zu engen Hosen. Die waren am Knie so schrumpelig, wie die Äpfel in Uromas Obstschale nach vier Monaten. Dafür konnte man mal wieder prima bunte Socken sehen. Im Rahmen einer Breakout-Session, wohl so eine Art Brechstunde, bekamen wir Teilnehmer die Möglichkeit, uns zu committen, also auszukotzen. Deshalb haben wir mal unsere Meinung gesagt. Zum Beispiel, dass Berlin während der Luftbrücke von englischsprechenden Menschen aus der Luft mit überlebenswichtigen Gütern versorgt wurde, was jetzt auch wieder notwendig wäre. Nämlich Hirn vom Himmel zu werfen. Oder gutes Deutsch.

 

Volker Sindt

April

 

1. Pfingstzeit ist Pfingstrosenzeit. Gut passende Pflanzennachbarn von diesen schönen Stauden sind Lupinen, Rittersporn, Schwertlilien, Taglilien, Margeriten. Auch zusammen mit Blütensträuchern machen sich Pfingstrosen gut, so mit Kolkwitzen, ferner mit Nadelgehölzen im Hintergrund.

 

2. Die meisten Seerosen wachsen mit ihren knolligen Wurzelstöcken (Rhyzomen) horizontal oder leicht schräg aufwärts. So sollen sie auch gepflanzt werden. Vorher kürzt man die Wurzeln, die dem Rhizom entsprießen, auf Handbreite und entfernt abgeknickte, verletzte Wurzeln und Blätter.

 

3. Reiche Blüte von Knollenbegonien hängt davon ab, ob immer für ausreichend Feuchtigkeit und Nährstoffe im Substrat gesorgt wird. Entweder düngt man alle 14 Tage mit einem flüssigen Volldünger oder entscheidet sich gleich anfangs für ein dauergedüngtes Substrat.

 

4. Niedrige Dahlien eignen sich hervorragend zum Bepflanzen von Kübeln, häufig besser als klassische, mehrjährige Kübelpflanzen. Sie brauchen nicht wie jene helle, kühle Überwinterungsräume, da die Knollen problemlos in nicht zu warmen, trockenen, dunklen Kellern überwintern. Sie bleiben nach dem Einräumen im Herbst in den Gefäßen.

 

5. Offene Apfelblüten und solche, die bereits die Blütenblätter abgeworfen haben, vertragen nur wenig Frost. Die kritische Grenze liegt bei 2 Grad minus. Am empfindlichsten sind Griffel und Narbe. Braungefärbte Narben sind nicht mehr funktionsfähig.

 

6. Setzlinge von Zucchini, die unter Schutz vorgezogen wurden, setzt man nach Mitte Mai an Ort und Stelle in nährstoffreichen, guten Boden und volle Sonne mindestens mit 1 m Abstand, besser mehr. Sollte es noch einmal kühler werden, überbaut man mit Folie.

 

7. Chicorée sollte nicht zu früh gesät werden, da sich nach früher Saat bei kühler Witterung viele Schosser bilden. Bester Termin mit geplanter Treiberei zwischen November und Januar ist 10.-20. Mai. Spätere Saat lässt den Pflanzen nicht genug Zeit, starke Rüben zu bilden.

 

8. Vorgezogene Gurken gedeihen noch besser, wenn man mit 5 Blättern versehene, gut entwickelte Setzlinge auf „warmen Fuß“ setzt. Dazu hebt man einen 40 cm tiefen und 60 cm breiten Graben aus und füllt ihn 30 cm hoch mit Dung, den man etwas anfeuchtet und antritt. Über diese Füllung kommt 20 cm hoch gute Gartenerde als flacher Wall.

 

9. Feuerbohnen sind robuster als normale Stangenbohnen. Wer im Mai sät, kann damit rechnen, dass er noch im Oktober schmackhafte Hülsen erntet.

 

 

 

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