Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Eine Leseprobe finden Sie in der Mediathek.

Juliausgabe

 

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Sie kann aber den Bahnverkehr lahmlegen. Zumindest in Neumünster. Dort kam es vor kurzem zu Zugverspätungen, was an sich keine besonders spannende Meldung ist. Noch weniger, als der berühmte Sack Reis in China. Oder dass Verkehrsminister Dobrindt eine Brille trägt, aber keinen Durchblick hat. Womit wir wieder beim eigentlichen Thema wären. „Brille“ Dobrindt ist für die Bahn zuständig, im Hauptberuf aber Politiker und damit auch so einer von diesen Vögeln, die anderen kein Auge aushacken. Wenn er nur das mit dem Schiffeversenken nachließe.


Dazu wollen ihm OB Dr. Kämpfer, auch bekannt als Kiels roter Kennedy und  Landtagspräsident Schlie einen Brief schreiben. Ob zusammen, wissen wir nicht, würde aber Porto sparen. Jedenfalls wollen sie unbedingt weiterhin auf den Kieler und sonstigen Wochen gefühlt siebenundzwanzig mal täglich mit einem Glas Sekt in der Hand an Deck eines Traditionsseglers herumstehen und Grußworte sprechen. Doch wenn Dobrindt sich mit seinen Sicherheitsvorschriften durchsetzt, wäre es damit vorbei. Aber nur mit dem Herumstehen auf Segelschiffen, leider nicht mit den Grußworten. Soll er sich doch lieber um Neumünster und die Zugverspätungen kümmern. Da braucht er keiner Krähe die Augen auszuhacken, sondern sie nur zu verscheuchen. Fiel da doch neulich so ein Vogel nach nur flüchtigem Kontakt mit der Oberleitung voll entflammt erst vom Himmel und dann die Berufsfeuerwehr aus allen Wolken. Die war nämlich zu dieser zugegebenermaßen traurigen Brandstelle am Bahngleis gerufen worden. Seitdem hat die Bahn einen neuen Hit in den Verspätungsdurchsagen. Nicht immer nur das ewige „Personen im Gleis“, sondern auch mal „Brennende Krähe am Bahndamm“. Das wäre mal ganz großes Karo!

 

Volker Sindt

Juli

  1. Saat von Islandmohn im August/September sorgt dafür, dass im nächsten Frühjahr bereits ab Juni farbkräftige Blüten erscheinen. Noch etwas eher blühen ältere, an besonders geschützten Stellen überwinterte Exemplare, zum Beispiel vor Südmauern.

  2. Pfingstrosen leiden in niederschlagsreichen Gegenden manchmal unter Grauschimmelbefall. Weil Pfingstrosen im frühen Herbst gepflanzt werden, dazu jetzt der dringende Rat, sie frei und sonnig zu setzen, mit der Kronenbasis nur etwa 5 cm unter der Erdoberfläche und nicht zu eng. Der Boden sollte leicht sauer einen pH-Wert von 5-6 aufweisen. Vorsicht mit Stickstoff! Pfingstrosen im Herbst nicht mit Mist abdecken!

  3. Rasen wird im Sommer stark beansprucht als Spielplatz, Sonnenbank, Lesestube oder was sonst an Zeitvertreib angesagt ist. Er braucht gute Pflege und muss regelmäßig gemäht werden. Das geschieht umweltschonend mit einem Handspindelmäher, der außerdem sauberer schneidet als jeder Sichelmäher, weil er die Grashalme wirklich abschneidet und nicht abschlägt, wie das sonst der Fall ist. Bei längerer Trockenheit wird eventuell gewässert, besser nicht oft, dafür gründlich, keinesfalls jeden Tag und obenhin.

  4. Erlangte Baumreife (Pflückreife) von Äpfeln äußert sich mit folgenden Kennzeichen: 1. typische Färbung der Fruchtschale, 2. leichte Löslichkeit des Stiels, 3. dunkle Färbung der Kerne, 4. typische Färbung, typischer Geruch des Fruchtfleisches. Kein Merkmal entscheidet für sich allein über den richtigen Erntezeitpunkt.

  5. Vorzeitiger Fruchtfall ist ärgerlich. Die Früchte mancher Sorten neigen dazu, selbst schwachem Wind nachzugeben, so von ’Freiherr von Berlepsch’, ’Goldparmäne’, ’Cox Orangen-Renette’. Wassermangel, zu hoher Grundwasserstand, reichlich Niederschläge, zu starke oder zu schwache Düngung können die Neigung zu vorzeitigem Fruchtfall verstärken.

  6. Dill fürs nächste Jahr wächst aus Samen, der jetzt von im Frühjahr gesätem Dill geerntet wird oder von selbst ausfällt. Dillsamen bleibt nur kurz keimfähig. Das erklärt, warum aus Frühjahrssaat oft wenig Dillpflanzen wachsen, während an den Stellen, wo in diesem Sommer Dill üppig gedeiht, aussamt und überwintert, im nächsten Jahr reichlich Dill steht.

  7. Feldsalat schmeckt sowohl im Herbst wie im Frühjahr. Saat Mitte bis Ende September ist vorrangig etwas für wintermilde Gebiete. Andernorts muss man Ende August/Anfang September säen. Der Reihenabstand für Überwinterungs-Feldsalat beträgt 20 cm, der Saatgutbedarf 5g/m2, nicht mehr.

Der Name "Fundstück" sagt viel über unsere Absicht aus. Mit unserem Fundstück wollen wir Informationen abseits klassischer Haus & Grund-Themen bieten.

 

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1976 in Witten (NRW) geboren und in Kiel aufgewachsen.

 

Nach Schule, Ausbildung zur Hotelkauffrau und später Leiterin im Marketingbereich und Guest Relationsbereich in der Gastronomie, übernahm ich die Anzeigenverwaltung der Norddeutschen Hausbesitzer Zeitung im Jahr 2002.

 

Mein Großvater, Hans-Günther Worm, leitete die Firma 40 Jahre als Handelsvertreter der Norddeutschen Haubesitzer Zeitung. Nach Einarbeitung 2001 wurde mir die Anzeigenvermittlung 2002 anvertraut. Seitdem arbeite ich in dieser Aufgabe.

 

Der Kontakt mit den Anzeigenkunden, teilweise schon seit mehr als 13 Jahren, macht mir viel Freude. Die Bindung zwischen Auftraggeber und Dienstleister ist mir sehr wichtig. Ob Handwerkerfirmen oder Werbeagenturen, Ihre Zufriedenheit hat oberste Priorität.

 

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