Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

Full length of a middle aged couple sitting in armchairs with newspaper and laptop at home

 

Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

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Eine Leseprobe finden Sie hier!

Oktoberausgabe

Wir wissen, dass die wichtigen Sachen der Minister entscheidet. Ist der Minister nicht zu erreichen, entscheidet der Staatssekretär und ist auch der nicht zur Hand, entscheidet der gesunde Menschenverstand. Das wollten wir nachprüfen, als auf der Kanalbaustelle der Schreckensruf „Scheuer!“ erscholl. Das war kein Befehl zur gründlichen Nassreinigung von Fußböden, sondern ein Warnhinweis auf unseren Bundesverkehrsminister. Seinen Staatssekretär hatte er gleich mitgebracht, da blieb für den gesunden Menschenverstand tatsächlich kein Platz mehr. Scheuer wollte den ersten Spatenstich machen. Aber nicht, um sich sein eigenes Grab zu schaufeln, das erledigt er in Berlin. Für Daniel Günther wäre es mal eine tolle Gelegenheit gewesen, dabei zuzusehen, wie sowas funktioniert, bevor man mit Mann und Maut untergeht. Bisher hat er es immer anderen überlassen, ihr eigenes politisches Grab zu schaufeln. Wie ganz aktuell seine Finanzministerin. Sie will alle Grundstücke neu ausmessen und sich dafür einen der Haus & Grund-Werbezollstöcke ausborgen. Alexander Blažek rückt die aber ungern raus. Nun ist ihm die Ministerin böse und hat das im Landtag gepetzt.

Dort halten sich einige für Vordenker, wobei Nachdenker auch nicht schlecht wären. Einen haben wir neulich gesehen. Der hat der AfD-Fraktion ein Ende bereitet. Es gibt bei denen also doch noch Leute mit Gewissen. So kann‘s gern immer sein, Frau Wittgenstein! Die anarchistischen Verhältnisse in dieser „Law and Order“-Partei begeistern inzwischen sogar Alt-Achtundsechziger.

Für den Satire-Notfall sind wir weiterhin gut gerüstet. Denn es gibt ja die Aluhut-Träger und Corona-Schwerdenker. Es wird einem ganz schwindelig vom vielen Kopfschütteln. Dazu passt der alte Stones-Headbanger: „I don‘t need no desinfection!“ – oder so ähnlich.

 

Volker Sindt

Oktober

 

1. Fingersträucher blühen lange. Dennoch sollte man nicht vergessen, sie vor Winter etwas zurückzuschneiden, damit sie sich von unten mit frischen Trieben neu aufbauen, nicht überaltern und weiter reich blühen.

 

2. Knospenblühende Heide verschiedener Farben wird hauptsächlich für den herbstlichen Schmuck im hausnahen Bereich eingesetzt, zum Füllen von Trögen, Schalen, Kästen und nach Saisonende meist weggeworfen. Man kann sie aber auch im Frühjahr in den Garten setzen und weiterleben lassen.

 

3. Wintergrüne oder vielleicht besser noch winterbunte Stauden werden immer beliebter, um Beete in Hausnähe oder Tröge dauerhaft oder wenigstens für das Winterhalbjahr zu bepflanzen. Sehr beliebt sind verschiedene Günselsorten (Ajuga), Bleiwurz, kleine Blauschwingel, eventuell auch Scheinbeere. Wer noch ein paar Schneeglöckchen- und Krokuszwiebeln dazwischen steckt, hat dazu gleich noch was Hübsches im Nachwinter.

 

4. Manche Rhododendronsträucher machen mit mehr gelblichen als grünen Blättern keinen guten Eindruck. Solche Blätter entstehen, wenn reichlich Kalk im Boden pflanzenverfügbares Eisen festlegt, so dass solch ein Strauch diesen wichtigen Pflanzennährstoff nicht aufnehmen kann. Abhilfe verschafft Eisenchelat, das gegossen oder gestreut wird. Eisenmangel ist jedoch verhältnismäßig selten. Eher ist zu hoher pH-Wert des Bodens Ursache für gelbe Blätter. Dann muss der pH-Wert gesenkt werden.

 

5. Oleander überwintert am besten bei 4-5 Grad in einem hellen Raum. Er hält es jedoch, wenn es nicht anders geht, auch in einem ziemlich dunklen Keller aus, falls es dort unbedingt kühl und gut zu lüften ist.

 

6. Skimmien machen sich auch in Wintergärten gut. Dort stehen sie zwar gern hell, doch keinesfalls sonnig, schon gar nicht prallsonnig, aber luftig. Das betont humose Substrat im Gefäß halte man immer mäßig feucht ohne eine Spur stauender Nässe.

 

7. Senf ist eine problemlose Gründüngungspflanze, die sehr rasch wächst und deswegen noch im September gesät werden kann. Die Pflanzen sterben im ersten Frost ab und werden dann entweder in den Boden eingearbeitet oder als Deckschicht liegengelassen.

 

8. Obstgehölze in Grenznähe müssen bestimmte Mindestabstände einhalten. Vor der Pflanzung solcher Gehölze informiere man sich über die jeweils gültigen Abstände, die nach Länderbestimmungen variieren können. Auskunft erteilt das jeweilige Nachbarrecht, über Sonderregelungen die Verwaltung der betreffenden Kommune. Grenzüberragende Äste aus dem Nachbargarten darf man ohne weiteres entfernen.

 

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