Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Die Ausgaben der NHZ finden Sie in dem Mitgliederportal.

 

Eine Leseprobe finden Sie hier!

Novemberausgabe

 

Während die Frist zur Grundsteuererklärung verlängert wurde, wurden in den letzten Wochen die Tage immer kürzer. Also wird man sich nun bei Kerzenschein und zehn Grad Zimmertemperatur ans Werk machen müssen. Denn uns droht ja zu jeder Sekunde der totale Blackout. Blackout klingt für Denglisch-Freunde natürlich viel schicker als der gute alte Stromausfall. Besonders die CDU sieht in dem Zusammenhang schwarz, obwohl sie angesichts des Kanzlers eigentlich rotsehen müsste. Kanzler ist zurzeit derjenige, der den Doppel-Wumms erfunden hat. Wir glauben aber nicht, dass er damit das Knalltüten-Duo Gerhard Schröder und Wolfgang Kubicki meinte. Doppel-Wumms könnte auch eine neue Fast-Food-Kreation von McDonald’s sein. Deren Produkte gepflegter Gastlichkeit haben allemal eine große Durchschlagskraft auf unseren Magen. Den stopfen sie besser als alle Hilfspakete unsere Heizungsrechnung.

 

In kritischen Lagen hilft wie gewohnt die Deutsche Umwelthilfe zuverlässig weiter. Die hat uns pünktlich zur näher rückenden Adventszeit geraten, auf weihnachtliche Beleuchtungsorgien zu verzichten. Wir fragen, wer hat denn damit angefangen? Schon im Neuen Testament geht die Rede von einem Stern, der die Nacht zum Tage machte. So ein Stern verpulvert über Jahrmillionen enorme Mengen an Energie, mehr als alle blinkenden Weihnachtslichterketten der Welt zusammen. Allerdings kommen zum diesjährigen Weihnachtsfest garantiert keine drei Weisen aus dem Morgenland und bringen Gaben wie LNG-Gas, Erdöl oder Wasserstoff mit. Denn sie haben uns ja schon was geschenkt: die tolle Fußballweltmeisterschaft. Eine saubere Sache ist das, allein schon, weil einige wenige daran sauber verdient haben.

 

Volker Sindt

November

 

1. Dahlienknollen überwintern am besten bei 2-7 Grad. Der Raum sollte weder zu feucht noch zu trocken sein, ist meist eher zu trocken als zu feucht. Ist er recht trocken, lagert man die Knollen mitsamt Erde und umgibt sie nach einiger Zeit mit leicht angefeuchtetem Torf, damit sie nicht zu sehr schrumpfen. Alle 2-3 Wochen ist zu kontrollieren, ob der Torf noch feucht genug ist.

 

2. Immergrün ist keine Staude, sondern ein Halbstrauch und erweist sich deswegen als angenehm dauerhaft. Außerdem ist Immergrün als eine bei uns heimische Pflanze vollkommen winterhart. Nur die weichen Triebspitzen frieren schon einmal in sehr kalten Wintern etwas zurück. Vinca minor, die wichtigste Art, blüht blau.

 

3. Apfeldorn ‘Carrierie‘ (Crataegus x lavallei) hält immer noch seine Blätter fest, wenn andere Laubgehölze sie schon längst abgeworfen haben. Erst im Dezember trennt er sich von ihnen. Weißen Blüten im Mai folgen viele 2 cm große, orangerote Früchte. Dieser Baum hat also immer etwas zu bieten. Da er nur etwa 7 m hoch wird, taugt er selbst für kleinere Gärten, mit seinen bedornten Zweigen auch als Vogelschutz- und Nistgehölz.

 

4. Die Samen von Vergissmeinnicht Duftsteinrich, Ringelblumen, Fingerhut, Kapuzinerkresse, Mohnarten und anderen sind winterhart. Einfach ruhen und keimen lassen! Je milder der Winter, desto zahlreicher der Nachwuchs.

 

5. Zimmerazaleen entwickeln ihre Blütenknospen am besten, wenn sie im Herbst lange draußen bleiben. Man muss sie dann unter Umständen vor Kälte schützen, und zwar schon immer dann, wenn die Temperatur unter 2 Grad abzusinken droht, weil andernfalls die Blütenknospen unweigerlich leiden.

 

6. Möhren lässt man so lange wie möglich im Beet. Droht Frost, schützt man sie mit einem Folientunnel, eventuell zusätzlicher Laubschütte und direkt darüber Vlies. Das reicht im Allgemeinen, dass man bis Ende des Jahres frische Möhren aus dem Garten holen kann.

 

7. Rosenkohl ist nicht absolut winterfest. Falls Rosenkohlpflanzen den Winter einigermaßen unbeschadet überstehen, liegt das vorrangig an milder Witterung. Da man nie weiß, wie der Winter wird, sollte man Rosenkohl bis Ende Dezember geerntet haben.

 

8. Holunderbüsche müssen jährlich ausgelichtet werden. Bei Viertelstämmen nimmt man zunächst die heruntergebogenen, abgetragenen Triebe und alles schwache Holz raus. Ferner geht es darum, ein kräftiges Traggerüst möglichst am Stamm zu erhalten, denn dieses bildet die jungen, fruchtenden Zweige. Beim Schnitt darauf achten, wegen des markhaltigen, weichen Holzes nicht zu nah an Knospen zu schneiden.

 

9. Obstgehölze gedeihen schlecht oder gar nicht, wenn sie nach sich selbst gepflanzt werden, also Kernobst nach Kernobst, Steinobst nach Steinobst. Auch bei Beerenobst sollte unmittelbare Nachfolge vermieden werden. Selbst die Folge Steinobst nach Kernobst oder umgekehrt ist nicht ratsam. Am besten pflanzt man Obstarten nur dort, wo noch nie Obstgehölze wuchsen.

 

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