Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Eine Leseprobe finden Sie in der Mediathek.

Januarausgabe

Anscheinend ist jeder, der am PC unfallfrei die Enter-Taste bedienen kann, befähigt, unsere Eliten auszuspähen. Wir waren entsetzt, klingt uns noch aus den Zeiten des Kalten Krieges der Alarmruf in den Ohren, dass der Russe vor der Tür stünde. So dachten wir auch jetzt an Moskau, das ja angeblich bei den Präsidentschaftswahlen in den USA einen wirkungsvollen Vernichtungsschlag gegen Anstand und Intellekt platzieren konnte. Jetzt also auch hier. Neben der Telefonnummer von Til Schweiger kennen wir nun 410 neue von der CDU/CSU. Daraus schließen wir, dass sich der Hacker auf Menschen mit undeutlicher Aussprache einschießen wollte. Bei Til Schweiger anzurufen, wäre aber sinnlos, den verstehen wir schon im Fernsehen kaum. Bei der Union sieht das schon anders aus, seitdem Günther Oettinger auswärts auf Montage arbeitet. Auf der SPD-Liste hingegen standen nur 230 Politiker. Mehr gibt es da zurzeit wohl nicht, aber Masse heißt ja nicht gleich Klasse. Die AfD war nicht dabei. Wer immer noch nach einem rechten Anschluss sucht, den kann man auch nicht anrufen. Unser Bundesverfassungsgericht fehlt ebenfalls, weil es ohnehin andauernd angerufen wird. So zum Beispiel vom Land Berlin. Dank seiner Kernkompetenz in Sachen Schweinehaltung hält es nämlich die Mindestflächen zur Unterbringung dieser, bei Nichtveganern sehr beliebten Tiere für verfassungswidrig. Daher fordert der Berliner Senat ausreichend Platz, um artgerecht zu ruhen. Für das Tier, nicht den Senat. Eine äußerst wertvolle Initiative, ist doch in Berlin schon für Menschen der Wohnraum knapp. Vielleicht gibt es dort sogar noch mehr Schweine, als zum Beispiel in Frankfurt oder Vechta. Egal, wir sind froh, dass es nur ein Jüngling aus Hessen war, der uns gehackt hat. Der kommt jetzt in den Knast und muss für eine Weile auf Mutters guten Hack-Braten verzichten.

 

Volker Sindt

Januar

 

1. Lenzrosen sind Frühblüher, deren Flor im Februar/März beginnt je nach Witterung und Lage und erst im April endet. Zusagende Plätze finden Lenzrosen (Helleborus-Hybriden) unter hoch- und lockerkronigen Bäumen, wo Frühlingssonne sie erreicht, im Sommer das Laubdach vor großer Hitze schützt. Hübsche Begleiter sind anfangs Schneeglöckchen, dann Buschwindröschen, Leberblümchen, Primeln, Immergrün, Lungenkraut, Waldmeister.

 

2. Zaubernüsse sind beliebte Ziersträucher für Winter- und Vorfrühlingsflor. Die Sträucher werden nur allmählich breiter und höher und während dieser Zeit nicht geschnitten. Erst wenn sie nach Jahrzehnten immer mehr vor allem in die Breite gehen, kann man direkt nach der Blüte vorsichtig die am weitesten ausladenden Zweige etwas zurücknehmen.

 

3. Noch mehr Schneeheide gewinnt, wer nach der Blüte zwischen den Pflanzen reichlich mit grobem Sand vermischten Torf gibt und die Triebe zur Hälfte darin bettet. Bis Herbst bewurzeln sich diese Triebteile, so dass man sie abtrennen und als selbstständige Pflanzen verwenden kann.

 

4. Es empfiehlt sich, Canna (Blumenrohr) vorzutreiben, weil andernfalls die Vegetationsperiode hierzulande etwas kurz ist für dieses Knollengewächs. Früh im Februar topft man gekaufte Knollenteile in kräftiges Substrat ein oder teilt vorhandene Cannaknollen so, dass jedes Teilstück mindestens ein kräftiges Triebauge hat, hält alle bei 25 Grad warm und gut feucht. Nach Mitte Mai kann ausgepflanzt werden.

 

5. Bei milder Witterung treibt an sonnigen, warmen, leicht beschatteten Stellen Bärlauch, der angenehm nach Knoblauch schmeckt, aber keinen „Duft“ hinterlässt. Wer von wildwachsendem Bärlauch Blätter sammelt, achte darauf, dass er nicht versehentlich Maiblumenblätter erwischt, die denen das Bärlauchs ähneln, aber giftig sind. Allerdings treiben Maiglöckchen gewöhnlich etwa später als Bärlauch.

 

6. Johannisbeeren, rote, schwarze, gelbe/weiße, sind im Sommer willkommene Beilagen zu allerlei Süßspeisen, Material zur Herstellung von Saft, Gelee, Vierfruchtmarmelade. Johannisbeersträucher gelten zwar grundsätzlich als selbstfruchtbar, tragen aber nach Fremdbestäubung besser. Daher pflanze man stets wenigstens zwei Sorten von der jeweils gewünschten Beerenfarbe.

 

7. Fußstämmchen heißen mit 40 cm hohen Stämmen gezogene Stachel- und Johannisbeersträucher. Die Kronentriebe solcher Stämme müssen jedes Jahr kräftig zurückgeschnitten werden, damit die Kronen laufend verjüngt, nicht zu schwer und umfangreich werden.

 

 

 

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