Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

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Eine Leseprobe finden Sie hier!

Augustausgabe

 

Unsere Gesellschaft spaltet sich nicht nur, sie vergrößert sich auch noch. Letzteres sogar völlig ungeschlechtlich und ganz ohne Zuwanderung. Das wollten wir genauer wissen und sind in den Sommerferien an den Strand gefahren. Der dort versammelte Querschnitt der Bevölkerung ist imposant, wobei der Sand aber auch zwischen den Zehen stecken kann. Jedenfalls wird der Platzbedarf immer größer. Jeden umgibt eine mitgebrachte Wagenburg aus Strandmuscheln, deren Textur Farbenblindheit zur Gnade werden lässt, aus Kühlboxen, über deren Lagerkapazität sich ein neufundländischer Fischdampfer auf vierwöchiger Fangfahrt gefreut hätte, bis hin zu allerlei Sportgeräten, deren Nutzwert und Sinnhaftigkeit uns bis dato erfolgreich verborgen blieb. Dieser Grenzwall moderner Badekultur wurde nur noch überragt von in der Sonne vor sich hin gärenden Bäuchen, sodass wir den Eindruck hatten, hier habe eine Herde von Schweinswalen freiwillig Landurlaub genommen, um dem Gewusel von Windsurfern, Kitern, Stand-up-Paddlern, Tret- und Motorboten zu entkommen. So ein Betrieb auf dem Wasser gab es zuletzt bei der Skagerrak-Schlacht Anno 1916. Junge Leute vernichteten Dosenbier oder Cola in Mengen und entließen in Folge die mitgebrachte Kohlensäure aus ihren Mägen mit Geräuschen, dass wir meinten, mitten unter uns wäre eine Mittelstreckenrakete gestartet. Früher haben wir gern eine Illustrierte mit an den Strand genommen. Heute sind alle tätowiert. Da reicht ein gutes Auge und man hat genug zu lesen. Wir fragen uns, ob zum Beispiel die chinesischen Schriftzeichen wirklich das wiedergeben, was der Träger wollte. Oder steht da vielleicht „Ein Pfund Gehacktes halb und halb“? Was bei einigen durchaus passen würde. Und je älter die Träger werden, umso vielfältiger wird später der Lesestoff.

 

Volker Sindt

August

 

1. Sonnenhüte, Rudbeckia laciniata und sullivantii, wachsen eigentlich überall, besonders gut in voller Sonne und frischem bis feuchtem Boden, blühen im Herbst lange. Pflanzzeit ist wegen der späten Blüte im Frühjahr vor Austrieb.

 

2. Ein Doppelgänger unseres heimischen Gänseblümchens ist das Spanische Gänseblümchen Erigeron karvinskianus mit ebenfalls weiß-roten, kleinen Strahlenblüten von Juni bis Herbst an 20 cm hohen Trieben. Die Pflanze wächst ausdauernd, liebt sonnigen, warmen Stand, durchlässiges, eher trockenes als zu nasses Erdreich, gern auch zwischen Schottergeröll, wo es sich auch mal selbst aussät. Spanisches Gänseblümchen ist bedingt winterhart bis etwa 5 Grad Frost, also geeignet für etwas geschütztere Standort.

 

3. Tulpen sollen im nächsten Jahr wieder blühen, tun sie aber längst nicht immer. Vor allem die normalen großblütigen Gartentulpen tun sich in dieser Beziehung schwer. Wer Tulpen zum Wiederblühen sucht, halte sich an folgende Arten: 1. Tulipa turkestanica, sehr früh blühend mit sternförmigen Blüten. Es folgt Tulipa tarda, ebenfalls sternförmige, gelbweiße Blüten. Tulipa sylvestris, die Weinbergtulpe, blüht später im April mit gelben, nickenden Blüten, braucht unbedingt trockene Sommer.

 

4. Blumenhartriegel überrascht mit Himbeerfrüchten oder mit Früchten, die so aussehen wie Himbeeren, 1-2 cm große, himbeerähnliche, meist scharlachrote Gebilde. Der Blumenhartriegel, der diese Früchte hervorbringt, heißt botanisch Cornus kousa. Als erfreulich hart erwies sich die Sorte ‘Teutonia‘. ‘Satomi‘ hat statt weißer rosa Hochblätter. Die Sträucher entwickeln sich langsam. Wer zweijährig pflanzt, muss einige Jahre auf Blüten und Früchte warten.

 

5. Die Züchtung von Birnensorten dauert lange. ‘Condo‘, eine holländische Züchtung verbreitet besonders in Westdeutschland, stellt allgemein zufrieden, und auch ‘Novemberbirne‘ gefällt sowohl grundsätzlich als mit vergleichsweise guter Lagerfähigkeit. Beide Sorten eignen sich für schwächer wachsende Bäume.

 

6. Kultursorten von Holunder tragen besser als Wildholunder. Sie haben umfangreichere Blüten- und Fruchtstände mit größeren Beeren, die etwas überhängen, so dass Vögel die Früchte kaum räubern. Merkmale guter Sorten wie ‘Haschberg‘ sind ferner rötliche Fruchtstiele und dass alle Beeren eines Fruchtstandes gleichzeitig reifen.

 

7. Bunter Zierkohl ist essbar. Man zieht ihn selbst, um den Gemüsegarten bunter und einfallsreicher zu machen, mit rot-weißen, grün-weißen Köpfen oder sonstigen Farbmustern. Wer nicht zum Säen kam, kann inzwischen fertige Köpfe kaufen für Balkonkästen, Schalen, Tröge oder ähnlich, gern zum Ausschmücken von Erntedankdekorationen.

 

8. Feldsalat schmeckt immer und kann über längeren Zeitraum ausgesät werden, sogar im Frühjahr. Hauptaussaatzeit ist jedoch September, anfangs für Herbsternte, später für Frühjahrsernte. Die Erntezeit im Frühjahr endet, wenn die Feldsalatpflanzen anfangen, zu schießen, also wenn sie Blüten bilden. Man kann sie lassen, wo es etwas freizügiger zugeht. So erfreuen sie mit weißen Blütchen schon im April/Mai, zum Beispiel zwischen Wildblumen. Gute Feldsalatsorten sind ‘Vit‘ und ‘Elan‘.

 

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