Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

Full length of a middle aged couple sitting in armchairs with newspaper and laptop at home

 

Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Eine Leseprobe finden Sie in der Mediathek.

Februarausgabe

 

Neulich lasen wir, dass die Polizei in Bremerhaven einen Grillabend beendet hat. Sowas kommt im Sommer ja schon mal vor, einmal sogar bei uns zu Hause. Da allerdings nicht durch die Polizei. Ursache für das vorzeitige Ende war bei uns eine leere Bierkiste. Überrascht waren wir, dass der Bremerhavener gern im Winter grillt. Andererseits: Wenn man wie dort in einem Abbruchhaus zwei Klappleitern aufstellt, um darüber ein Schaf zu rösten, kann das ganz gemütlich werden. Ob das Tier unsachgemäß mariniert wurde, wissen wir nicht. Da aber wegen der Rauchentwicklung die Feuerwehr anrückte, vermuten wir, dass das Schaf zum Zeitpunkt seiner Zubereitung wenigstens gut im Fell war.


Ebenfalls ungeschoren davon gekommen ist Horst Seehofer. Inzwischen gut abgehangen, soll er nun unser neuer Heimat- und Bauminister werden. Das Innenressort macht er nach Feierabend. Seehofer soll ja nur wegen seines Vornamens in das Amt kommen. Der klingt irgendwie heimelig, so, wie eine Wohnung für Greifvögel. Andere sachdienliche Hinweise für das Warum liegen uns nicht vor.


Viel schlimmer finden wir die ewige Sprachpanscherei. Wir haben im Büro ein neues Telefon bekommen. Früher hätten wir ein Kabel in die Wand gesteckt und uns über das Freizeichen gefreut. Heute muss der Apparat laut Handbuch erstmal konfiguriert werden, „damit die Lizenzen der Interaktion mit Kontakten im Contact-Center dienen können und dem Client als User die Teilnahme am skill-based Routing mit Pflichtskills und Skillgewichtung der Agenten ermöglichen“. Zu Deutsch: Das Telefon zum Laufen bringen und dann den richtigen an der Strippe haben. Vielleicht ist ein Heimatministerium doch gar nicht so schlecht. Da könnte die deutsche Sprache dann um Asyl nachsuchen.

 

Volker Sindt

Februar

  1. Ganz neue Rosen sind Züchtungen mit Rosa persica, der Persischen Rose, mit ungefüllten oder halbgefüllten Blüten und attraktiver, dunklerer Mitte. Diese ausdrucksstarken „Augen“ machen sie zu besonderen Hinguckern, und sie gucken sehr intensiv zurück. Die Blüten haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Zistrosen oder Hibiskus. Die neuen Rosen sind winterhart und öfterblühend.

  2. Sternmagnolien (Magnolia stellata) blühen sehr früh, bei anhaltend milder Witterung schon ab Ende März. Das ist kritisch, denn die Blüten sind äußerst frostempfindlich und werden bei den geringsten Kältegraden braun. Die Sorte ‘Royal Star‘ blüht etwa 10 Tage später als die Art. Wer sie pflanzt und den Strauch dann noch an eine besonders geschützt Stelle setzt, wird viel Freude an Sternmagnolie haben.

  3. Bergenien gefallen wegen ihrer schönen, weitgehend immergrünen Blätter und der frühen Blüten ab Ende März, hauptsächlich im April. Die Stauden wachsen sowohl in Sonne wie Halbschatten, besonders gut in humosem, nährstoffreichem, frischem Boden. Man sollte hin und wieder verjüngen gleich nach der Blüte gegen Ende Mai. Mittlerweile bieten Staudengärtnereien über 30 verschiedene Sorten an.

  4. Vordergrund ist wichtig. Geht eine Terrasse ebenerdig in den Garten über, sollte der Blick nicht ungehindert schweifen, sondern etwas haben, an dem er sich festhalten kann. Das könnte ein Apfelbaum etwas seitlich von der Terrasse sein, zugleich Schattenspender an Hochsommertagen. Geht der Blick am Baum vorbei in den Garten, ist das sehr förderlich fürs Raumempfinden und gibt ein gutes Gefühl der Geborgenheit.

  5. Grüne, schwarze Johannisbeeren – was soll das denn sein? Es gibt sie tatsächlich und sind in Finnland weit verbreitet. Tatsächlich handelt es sich um Schwarze Johannisbeeren, denen allerdings der rote Farbstoff fehlt. Die Beeren schmecken angenehm süß und aromatisch wie eine Mischung aus säuerlich roten und herben schwarzen Johannisbeeren. An bekanntesten ist die finnische Sorte ‘Vertii‘. Mal probieren?

  6. Möhren müssen unbedingt auf 3-4 cm in der Reihe vereinzelt werden, sowie die kleinen Pflanzen das 3. oder 4. Blatt bildeten.

  7. Es irrt, wer annimmt, dass das Pikieren oder Verstopfen von Sämlingen und Jungpanzen diese grundsätzlich fördert. Sie müssen sich in jedem Fall wieder von dem Eingriff erholen. Deswegen vermeidet man bei gröberen Samen und von Natur aus robusten Pflanzen möglichst das Pikieren aus Saatschalen in Töpfe und sät gleich in Töpfe.

Der Name "Fundstück" sagt viel über unsere Absicht aus. Mit unserem Fundstück wollen wir Informationen abseits klassischer Haus & Grund-Themen bieten.

 

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