Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

Full length of a middle aged couple sitting in armchairs with newspaper and laptop at home

 

Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Eine Leseprobe finden Sie in der Mediathek.

Novemberausgabe

 

Jetzt beginnt die dunkle Jahreszeit so richtig. In solchen Zeiten der Finsternis wären wir für eine große Leuchte dankbar. Einige halten sich zwar dafür, haben aber nur die Strahlkraft eines Schlusslichts am Tretroller. Richtig helle sind allerdings jene Lichtgestalten unter den Vermögenden, die sich angesichts ihrer unmittelbar bevorstehenden Verelendung einen schönen Platz an der Sonne besorgt haben. „Paradise Papers“ heißen die Eintrittskarten dazu. Das ist ein ganz toller Service für diese geplagten Menschen. Woher sollen die schon wissen, von welcher ihrer vielen Millionen sie die lästigen Steuern nehmen sollen, die ihr Heimatland braucht, um ihnen das Flugbenzin zu den Cayman Island steuerfrei liefern zu können, deren Käsefabrik in Ostdeutschland zu subventionieren, 709 Bundestagsabgeordnete zu bezahlen, davon einige völlig sinnlos, oder gar die Krankenschwester, die ihnen vielleicht irgendwann mal den Tennisarm eingipst. Da bringt man sein Geld doch lieber auf die Parasiten – äh – Paradies-Inseln. Andererseits liegt das Geld bei uns auf der Straße. Je länger die ist, um so mehr. Wie in Lütjenburg. Da soll ein Landwirt Hunderttausende für eine Straße bezahlen, die er gar nicht bestellt hat. Soviel kann man mit einem Trecker wirklich nicht hin- und herfahren, dass sich das lohnt. Vielleicht macht sich der Bauer nun auch noch vom Acker. Grund hätte er, der ist ja gerade das Teure. Da hoffen wir doch auf die große Erleuchtung im Landeshaus, dass sich mal was ändert und nicht nur der bezahlt, der das Pech hat, an einer kaputten Straße zu wohnen. Unsere Verbandsspitze läuft sich dafür – Seite 1 beweist es – inzwischen die Hacken ab. Natürlich in der Mittagspause, denn sowas ist ja keine Arbeit. Macht aber die Straßen noch mehr kaputt. In Wahrheit will Haus & Grund nur deswegen die Straßenausbaubeiträge abschaffen.

 

Volker Sindt

November

 

  1. Duftschneeball (Viburnum farreri) ist ein toller Winterblüher, der ganz zuverlässig seine duftenden Blüten ab November entfaltet und auch noch im Februar erfreut, immer wenn es nicht gar zu kalt ist. Er sollte in jedem Garten blühen können. Nicht schneiden! Von vornherein ausreichend Platz geben.

  2. Birken können im Winter mit blendendweißer Rinde Hingucker sein, doch nicht alle Birkenarten können das gleich gut. Man merke sich für schöne Effekte die Papierbirke (Betula papyfera) oder die Himalajabirke (Betula utilis) sowie deren schwachwüchsigere Sorte ‘Doorenbos‘. Mehrstämmige Exemplare machen sich besonders gut. Dazu einfach 2 oder 3 Exemplare in ein Pflanzloch setzen und wachsen lassen.

  3. Vielen Zimmerpflanzen aus tropischen Zonen kommt das Klima in modernen Wohnraumen entgegen, weil es zeitlich ausgeglichen ist mit nur geringen Nachtabsenkungen ohne scharfe Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter. Hapert es im Winter an Licht, kann man künstlich beleuchten. Infolgedessen gedeihen Anthurienpflanzen in größeren Gefäßen gut.

  4. Weihrauch, den die Heiligen drei Könige dem Jesuskind als Geschenk darbrachten, sind Harze eines orientalischen Laubbaums namens Boswellia sacra, beheimatet im südlichen Teil der arabischen Halbinsel in 600-700 m Höhe, außerdem an der Küste von Somalia in Ostafrika. Zur Gewinnung von Weihrauch schneidet man die Rinde im Mai ein und lässt die Bäume harzen.

  5. Immergrüne Blätter bleiben nicht ewig grün, altern wie andere Blätter, nur langsamer und fallen irgendwann ab. Als echt immergrün gelten nur solche Gehölze, deren Blätter oder Nadeln mehrere Jahre alt werden, zum Beispiel die von Kiefern 3-4 Jahre, von Fichten 5 oder 6, Tannennadeln sogar 7 Jahre.

  6. Obstbaumkronen müssen licht sein, damit sich Blätter und Früchte gut entwickeln. Innerhalb von Baumkronen nimmt die verfügbare Lichtmenge sehr schnell ab. Deswegen lichtet man Obstbaumkronen so stark aus, dass „man einen Hut hindurchwerfen“ kann. Dabei achte man auch darauf, dass die Krone mit der Zeit nicht zu hoch oder zu breit nach außen wächst.

  7. Borke als äußere Schicht von Baumrinde ist keineswegs überflüssig, obwohl sie abgestorben ist, weil sie die noch lebenden Rindenteile vor Verletzungen und Frostschäden schützt. Wer locker sitzende Borkenteile abkratzt, um darunter sitzende Schädlinge zu entfernen, sollte vorsichtig verfahren und nur wirklich lockere Borkenschuppen entfernen. Rinde und das Kambium sind unbedingt zu schonen.

Der Name "Fundstück" sagt viel über unsere Absicht aus. Mit unserem Fundstück wollen wir Informationen abseits klassischer Haus & Grund-Themen bieten.

 

Das Fundstück erscheint 2x jährlich als Beilage der Norddeutschen Hausbesitzer Zeitung.

 

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Das Magazin „Mein Haus & Grund“ erscheint zweimal jährlich. Mitglieder beziehen es kostenlos mit der Norddeutschen Hausbesitzer Zeitung.

„Mein Haus & Grund“ bietet privaten Grundeigentümer einen vielfältigen, interessanten und abwechslungsreichen Themenmix aus Reportagen, Interviews und Expertentipps rund um die Immobilie.

Sie können sich das Magazin auch hier online anschauen.

1976 in Witten (NRW) geboren und in Kiel aufgewachsen.

 

Nach Schule, Ausbildung zur Hotelkauffrau und später Leiterin im Marketingbereich und Guest Relationsbereich in der Gastronomie, übernahm ich die Anzeigenverwaltung der Norddeutschen Hausbesitzer Zeitung im Jahr 2002.

 

Mein Großvater, Hans-Günther Worm, leitete die Firma 40 Jahre als Handelsvertreter der Norddeutschen Haubesitzer Zeitung. Nach Einarbeitung 2001 wurde mir die Anzeigenvermittlung 2002 anvertraut. Seitdem arbeite ich in dieser Aufgabe.

 

Der Kontakt mit den Anzeigenkunden, teilweise schon seit mehr als 13 Jahren, macht mir viel Freude. Die Bindung zwischen Auftraggeber und Dienstleister ist mir sehr wichtig. Ob Handwerkerfirmen oder Werbeagenturen, Ihre Zufriedenheit hat oberste Priorität.

 

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Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer-
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