Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

Full length of a middle aged couple sitting in armchairs with newspaper and laptop at home

 

Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

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Augustausgabe

Es wird immer verrückter. Jetzt gibt es Entziehungskurse für Smartphone-Abhängige. So soll – war‘s in Norderstedt? – ein junger Mann nach fünf Jahren von seinem Smartphone aufgeblickt und gemerkt haben, dass er mittlerweile verheiratet ist. Nun ist Norderstedt vielleicht ein Sonderfall. Wir haben gehört, dort könne man sowieso nicht viel mehr machen, als aufs Handy zu schauen oder nach Hamburg zu fahren. Aber bestimmt täuschen wir uns und man fährt von dort auch nach Pinneberg oder in unsere Heimatstadt Neumünster. So kommt man wenigstens mal raus und kann unterwegs Traktoren mit riesigen Tankwagen beobachten, die eine stinkende Flüssigkeit übers Land verteilen. Gülle nennt man die und ist von ähnlicher Gestalt wie das, was so alles per Smartphone über die Welt verteilt wird. Die armen Bauern kriegen ständig was zwischen jene Hörner, die sie bei ihren Kühen aus Sicherheitsgründen stutzen müssen, nur weil sie deren Ausscheidungen loswerden wollen. Aber das halbe Land darf sich inzwischen ungestraft in asozialen Netzwerken defäkieren. Zum Beispiel über Klimaschutz oder die letzte Hitzewelle. Da wurde in Panik gemacht und behauptet, dass diesen Sommer eine große Dürre auf uns zukäme. Mal im Ernst: Wer hätte etwas gegen eine Begegnung mit einer hochgewachsenen Frau? Und das Problem der Trockenheit erledigt sich hierzulande durch den steigenden Meeresspiegel von ganz allein. Besonders liebevoll diskutiert man im Netz über unsere viel zu lasche Justiz, um andererseits sofort über Wegelagerei zu lamentieren, wenn man selber beim Rasen erwischt wurde. Es sollen bei Facebook sogar schon Leute auftreten, die glauben, dass nur noch die AfD unser Land rettet. Das kann nicht sein, Frau Wittgenstein. Wer sowas glaubt, glaubt auch, das Ordnungsamt kommt ins Haus und räumt die Küche auf.

 

Volker Sindt

August

 

1. Silberwurz (Dryas)ist eine jener Pflanzen, die den Garten auch im Winter attraktiv machen, da sie immergrün ist. Dieser Zwergstrauch eignet sich vorzüglich dazu, kleinere Flächen zum Beispiel im Steingarten mit streng niederlegendem Wuchs dauerhaft zu begrünen. Mit weißen anemonenartigen Blüten erfreut er im Mai/Juni, mit fedrigen Blütenständen im Sommer. Die Pflanze kann erfreulich alt werden.

 

2. Günstige Pflanzzeit für Clematisarten ist September, damit die Pflanzen noch vor Winter gut einwurzeln. Man hebt das Pflanzloch so tief aus, dass die Oberkante des Wurzelballens etwa 5 cm unter Bodenniveau kommt. Wird vor eine Mauer gesetzt, etwa 30 cm Abstand vom Fundament halten, damit die Pflanze nicht zu trocken steht.

 

3. Stehen Gazanien im Garten an einer warmen, sonnigen, vor kaltem Wind Wind und frühem Frost geschützten Stelle, blühen sie noch gut den ganzen September, eventuell noch im Oktober. Wird es dann wesentlich kühler, geben sie auf. Man räumt ab und kompostiert, kauft vorteilhaft im nächsten Frühjahr neue Pflanzen. Überwinterungsversuche lohnen nicht.

 

4. Zedern blühen nicht wie andere Nadelgehölze im Frühjahr sondern im frühen Herbst, meist im Laufe des Septembers oder Oktobers, die bei uns häufigste blaunadelige Atlaszeder Cedrus atlantica ‘Glauca‘ gegen Ende September. Die Sorte wird für normal dimensionierte Gärten zu groß. Wenn Zeder dann ‘Glauca Pendula‘ mit schwächerem Wuchs und überhängenden Zweigen.

 

5. 15 Schnittlauchpflanzen braucht man, damit eine Normal-Familie von Frühjahr bis Herbst gut versorgt ist und auch Pflanzen für die Treiberei im Winter herhalten. Fehlt es noch an Pflanzen, ergänzt man im September, pflanzt frisch oder teilt die vorhandenen.

 

6. Kopfsalat wächst noch aus, pflanzt man Anfang September gut entwickelte Setzlinge einer frühen Sorte ins Frühbeet. Man hält nährstoffreiche Erde gleichmäßig feucht, legt jedoch noch keine Fenster auf, sondern erst gegen Ende September/Anfang Oktober bei ungünstigerer Witterung.

 

7. Winterportulak sät man im September mehrmals, so dass immer wieder erntereife Pflänzchen vorhanden sind, die ersten wahrscheinlich nach 6-8 Wochen. Man schneidet nicht zu tief, damit die Pflanzen nachwachsen und dadurch 2-3 Schnitte möglich sind.

 

8. Kartoffelknollen, die sichtlich unter den Folgen von Krautfäulebefall leiden, nicht einlagern, sondern sogleich verbrauchen und Abfall davon nicht kompostieren sondern im Sondermüll entsorgen.

 

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