Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Die Ausgaben der NHZ finden Sie in dem Mitgliederportal.

 

Eine Leseprobe finden Sie hier!

Märzausgabe

 

An den Wahlergebnissen zweier Bindestrichländer haben wir gemerkt, dass die Demokratie eine tolle Sache ist. Nur die Verlierer bedauern jeweils, dass auch Deppen mitwählen dürfen. Für uns ist die Merkel-Dämmerung ein epochales Ereignis, fast wie weiland für unsere Oma die letzte Sendung vom Blauen Bock. Wir Älteren erinnern uns gern an so charismatische Mitwirkende wie Reno Nonsens. Apropos Reno Nonsens: Bald schleicht also im Kanzleramt ein neuer Koch um den heißen Brei. Jens Spahn und Andreas Scheuer kommen dafür schon mal nicht in Frage. Die Fix & Foxy der Bundespolitik können nämlich gar nicht kochen und würden ständig Majoran mit Schlendrian verwechseln. Zudem haben sie die neue Task Force zur Beschleunigung des Impfgeschehens an den Hacken. Endlich, denn nur fünf Tage nach Wiedereröffnung der Frisiersalons hatten bereits mehr Menschen einen neuen Haarschnitt, als Deutsche seit Jahresbeginn geimpft wurden. Das geht ja gar nicht! Künftig vergibt die Friseurinnung Impftermine, bei AstraZeneca jedoch nur mit Nachfärben.

 

Auch mit unserer Jugend muss was geschehen. Inzwischen gibt es Kleinkinder, denen geht es schlechter als Biohähnchen, sie waren noch nie draußen. Gut, so wurden sie wenigstens nicht auf dem Gehweg von den geräuschlosen Despoten unserer Tage, den rasenden Gore-Tex-Radlern mit akademischer Unbildung über den Haufen gefahren.

 

Von Sozialverhalten ist bei manchen Kids, wie Kinder heute offenbar heißen, aber auch keine Rede. Wahrscheinlich brauchen wir an den Grundschulen demnächst pensionierte Fremdenlegionäre, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen, wenn die Chantal dem Justin das Springmesser geklaut hat. Können aber auch Emilia und Sören gewesen sein.

 

Volker Sindt

März

 

1. Zartes Himmelblau ist die Farbe der Jungfer im Grünen, einer bei uns heimischen Sommerblumenart, die man im Frühling direkt aufs Beet sät, oft zusammen mit blauen Kornblumen und rotem Mohn, obwohl deren starke Farben der Jungfer im Grünen zu sehr auf den Leib rücken. Orangefarbene Ringelblumen wären besser geeignet oder auch einjährige Chrysanthemen

 

2. Sonnenbräute muss man im Frühling pflanzen, damit man im Hochsommer und frühen Herbst in allen Farben zwischen hellem Gelb und dunklem Braun schwelgen kann bei großer Blumenfülle. Passende Pflanzennachbarn sind hoher Staudenphlox, Indianernessel, Staudensalbei, Herbstastern.

 

3. Herbstastern bestimmter Arten wurden umgetauft, sehr zum Leidwesen mancher Staudenfreunde/innen, denn die neuen botanischen Namen sind gegenüber der leicht gängigen, bisher gültigen Bezeichnung Aster ziemlich kompliziert. Rau- und Glattblattaster heißen nicht mehr Aster novae-anglia oder novi-belgii. Sie erhielten Symphyotrichum als Gattungsname. Die Waldaster wechselte von Aster divaricatus zu Eurybia divaricatus.

 

4. Wenn Rhododendronknospen nicht aufblühen, sondern sich nur verkrüppelt öffnen oder sogar schwärzlich ganz steckenbleiben, war die Rhododendronzikade am Werk. Wo sie stark auftritt, kann sie schon mal die ganze Blüte vernichten. Daher unbedingt die geschädigten Knospen einsammeln und außerhalb des Gartens entsorgen, Gelbtafeln zum Fang der Insekten anbringen, bevor sie im Mai die Sträucher umfliegen und Eier legen.

 

5. Reichlich Blumenmischungen machen die Anlage einer Blumenwiese leicht. Insekten freuen sich, wenn es üppig blüht von Frühsommer bis Herbst. Achtung. Übliche Blumenmischungen enthalten mehr oder weniger hohen Grasanteil, der sich auf Dauer meist besser durchsetzt als die Kräuter. Vorteilhafter ist, die gewünschten Kräuter je nach Bodenart und Lage auszusuchen und ohne Grasanteil zu säen. Gras stellt sich gewöhnlich von selbst ausreichend ein, oft mehr als erwünscht.

 

6. Neuer Rasen wächst nach Saat im April oder Mai. Damit die Körner gleichmäßig fallen, vorteilhaft einen Düngerstreuer benutzen und ihn entsprechend der Körnergröße einstellen. Dann einmal quer, einmal längs über die Fläche fahren mit 20, höchstens 40 g Saatgut je Quadratmeter. Unter Vlies keimt die Saat besser und ungestörter als ohne.

 

7. Petersilie braucht man jeden Tag zum Würzen und Garnieren. Man säe sowohl krause Petersilie zum Garnieren als auch glatte zum Würzen, weil letztere stärkeres Aroma hat. Als Dritte im Bund empfiehlt sich Wurzelpetersilie, deren Wurzeln im Winter zum Treiben von Blattgrün dienen, außerdem zum Würzen von Fleisch- und Fischgerichten.

 

8. Spätfröste werden auch Apfelblüten gefährlich. Solange die Blütenknospen noch fest geschlossen sind, kann man hoffen, dass die Frostnacht schadlos vorübergeht. Für offene Blüten und solche, die bereits die Blütenblätter abgeworfen haben, liegt die Grenze bei 2 Grad minus. Zuerst erfrieren die weiblichen Blütenorgane, also Griffel und Narbe. Färbten sich die Narben braun, sind sie nicht mehr funktionsfähig.

 

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