Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

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Oktoberausgabe

 

Nach einer Wahl kommt es immer wieder vor, dass die Vernunft putzmunter die Seiten wechselt. Das Problem für unsereinen ist: Man weiß nur nicht auf welche. Wir dachten bisher, das Schwarze Loch gäbe es nur im Weltall. Milliardenbeträge sind ausgegeben worden für Fernrohre und Raketen, um ihm auf die Spur zu kommen. Hätten wir uns alles sparen können, denn es liegt gewissermaßen um die Ecke, nämlich in Berlin. Dort will eine Frau Regierende Bürgermeisterin werden. Dafür hat sie sogar ihren Doktortitel bei Ebay verkauft, oder so ähnlich. Aber in Berlin ist ja fast alles möglich. Zum Beispiel kann man dort seinen Stimmzettel gleich mehrfach abgeben oder gar nicht. Dennoch sind die Berliner sehr undankbar. Erst wird ihr neuer Flugplatz zwar etwas teurer, dafür aber nicht gleich fertig. Jetzt beklagen sich die Leute über vierstündige Wartezeiten, weil nicht genug Personal herumsteht. Die Aufregung darüber verstehen wir nicht. Sowas gibt einem doch das von vielen Thüringer Linken- und AfD-Wählern schmerzlich vermisste DDR-Gefühl zurück. Statt wie früher für Bananen steht man eben heute für einen Eimer Sangria auf Malle an. Darüber wollten wir aber gar nicht reden, sondern über das Schwarze Loch, also die CDU-Parteizentrale. Im Moment sieht es da so finster aus wie im Abfluss einer Badewanne, in der ein Labrador nach einem Waldspaziergang abgeduscht wurde. Eine Botschaft nach der anderen dringt von dort direkt am Hirn vorbei. Olaf Scholz freut sich schon Kringel in seine Bundfaltenhose. Peter Altmaier zum Beispiel fordert eine Verjüngung der Partei. Wir halten in dem Fall Verschlankung für den treffenderen Ausdruck. Daniel Günther will auch helfen, schlank ist er ja. Aber nicht in der ersten Reihe, er will ja gern weiterkommen. Denn momentan ist es dort wie im Kino: Vorne flimmert’s, hinten sind die besten Plätze.

 

Volker Sindt

Oktober

 

1. Wollziest behält auch im Spätherbst und Winter seine weißwolligen Blätter. Ab und zu können sie, falls die Witterung sehr nass oder sehr kalt ist, etwas leiden, so dass sie teils nach dem Winter etwas mitgenommen aussehen. Entfernt man Ausgang des Winters die sehr schadhaften, erholen sich die übrigen rasch und sind wieder so schön wie gewohnt.

 

2. Heimischer Liguster (Ligustrum vulgare) wird im Garten meist als streng geschnittene, niedrige oder mittelhohe Hecke verwendet. Er sollte öfter frei wachsend als Strauch wachsen, blüht dann weiß und bringt nachtschwarze Beeren. Die Blüten duften gut. Viel intensiver duftet allerdings Ligustrum ovalifolium, dessen Duft im Juli viele Meter weit wahrnehmbar ist. Pflanzung im November oder nach Winter vor Austrieb.

 

3. Efeu ist auch Heilpflanze, doch soll man seine immergrünen Blätter für Tee zur Entkrampfung der Atemwege nicht selbst sammeln, denn Efeu ist ebenfalls Giftpflanze und die Herstellung von Grundlagen für Efeutee gehört deswegen in die Hände von Fachkundigen.

 

4. Zitrusbäumchen lieben es im Winter eher kühl. Eine solche Pflanze sollte im Herbst so lange wie möglich draußen stehen, eventuell etwas geschützt unter einem Vordach, in einem hellen Schuppen oder dergleichen. Erst wenn Gefahr besteht, dass es dort frieren könnte, wird es ins Haus geholt, dort an hellem Platz bei 5-10 Grad sehr zurückhaltend mit weichem Wasser gegossen und nicht gedüngt.

 

5. Schlehenfrüchte schmecken, wenn sie noch nicht ganz reif sind, unangenehm bitter, hervorgerufen von dem enthaltenen Tannin, gleich Gerbsäure. Diese wird nicht durch Frost abgebaut, sondern bleibt erhalten. Milder werden Schlehen nur durch vollständiges Ausreifen, wenn sich Tannin mit Anthozyanen verbindet und die Früchte dadurch süßer schmecken. Auch starke Hitze über 250 Grad zerstört das Tannin.

 

6. Mangold lässt sich überwintern, so dass man im nächsten Jahr schon früh Mangoldblätter ernten kann. Dazu gut entwickelte Mangoldpflanzen im Oktober/November in ein freiwerdendes Frühbeet setzen, aufmerksam pflegen und schützen, so dass sie möglichst keinen Frost bekommen. Etwas Frost halten sie aus. Ab Nachwinter wachsen lassen.

 

7. Kohlköpfe, die man lagern will, dürfen nicht ganz ausgewachsen sein, wenn sie geerntet werden. Falls nur zwei Deckblätter den Kopf umhüllen, hält er sich ziemlich sicher gut. Stichtag für die Kopfkohlernte ist Allerheiligen. Bereits geplatzte Köpfe halten sich nicht. Man lässt sie stehen, verbraucht sie aber möglichst schnell.

 

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