Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

Full length of a middle aged couple sitting in armchairs with newspaper and laptop at home

 

Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Eine Leseprobe finden Sie in der Mediathek.

Maiausgabe

Neulich haben wir über Wohnungseinbrüche gelesen, danach fühlten wir uns unwohl. Zum Arzt sind wir deswegen aber nicht gegangen. Denn der Unterschied zwischen Einbrecher und Arzt ist, dass der Einbrecher weiß, was einem fehlt. Und die Klauerei wird immer schlimmer, sogar die letzten Nerven werden einem geraubt. Zum Beispiel, weil wir ständig was über das Insekten- und Bienensterben lesen müssen. Für uns über Sechzigjährige nichts neues, denn Bienen sind für uns schon längst gestorben, vor allem die flotten. Wir ahnen inzwischen aber, warum Zeitungen an Auflage verlieren: Es gibt einfach zu wenig lästige Insekten, die man mit ihnen erschlagen könnte. Zwar ginge das auch mit dem iPad. Aber immer nur einmal, dann muss man ein neues kaufen. Insofern ist die Zeitung überlegen, zumal sich nirgends Flecken von Fliegenblut so gut machen, wie auf der Bild. Dass hingegen die Auflage der NHZ ständig steigt, ist nun kein Wunder. Unsere Mitglieder wohnen meist naturnah, da freut man sich dann über eine so praktische Monatszeitung. Ohnehin waren schlagende Argumente immer schon die Stärke von Haus & Grund. So zur Verdichtung von Kleinsiedlungsgebieten. Das ist eine gute Idee, denn dort sind die Grundstücke wirklich zu groß. Teilweise hat man seinen Nachbarn seit der Währungsreform im Jahre 1949 nicht mehr gesehen, so groß sind die. Um sich am Zaun über irgendetwas Belangloses zu streiten, ist der Weg dahin viel zu weit. Oder man hat auf dem langen Rückweg längst vergessen, mit was man eigentlich die Rechtsberatung von Haus & Grund aufsuchen wollte. Wir finden Verdichtung schön, denn nichts liebt der Deutsche mehr, als sich endlich mal wieder tüchtig zu ärgern. Schließlich ist unser Land das der hängenden Köpfe, weil beim Gehen und Stehen alle unablässig auf ihr Smartphone starren, statt diese Zeitung zu lesen.

 

Volker Sindt

Mai

 

1. Ochsenauge (Buphthalmum) ist eine imposante Wildstaude. Zur Höchstform entwickelt sie sich in gutem, kräftigem, frischem Boden an sonnigem Platz, gedeiht jedoch auch in hellem Schatten noch sehr gut. Sie wird etwa mannshoch, falls sie es gut trifft, noch höher und blüht gelb von Juni bis August. Wird laufend das Verblühte entfernt, erfreut sie noch länger.

 

2. Rosenstecklinge schneidet man, wenn die Blütenblätter gerade zwischen den langsam auseinander weichenden Kelchblättern sichtbar werden. Zur Stecklingsvermehrung eignen sich vorab Zwerg- und Kletterrosen.

 

3. Blauer Nachschatten (Solanum rantonnettii) steht als Kübelpflanze im Sommer an einem warmen, sonnigen Platz draußen, ab frostigem Herbstwetter im Haus, dort hell, kühl und luftig. Während der Wachstumszeit von Frühjahr bis August braucht Blauer Nachtschatten reichlich Nährstoffe. Man düngt alle 14-19 Tage vorteilhaft flüssig.

 

4. Staudenarten, bei denen man die Samen einfach ausfallen lässt und die sich so selbst vermehren, sind unter anderem Winterling, Schneeglöckchen, Traubenhyazinthen, Scilla, Nieswurz, Salomonsiegel, Tränendes Herz, Islandmohn, Lerchensporn. Bei folgenden Arten lohnt es, kurz vor der Reife die Samen zu sammeln: Akelei, Primeln, Jakobsleiter, Lupinen.

 

5. Sonnenblumenblüten sind sehr nützlich. Die jungen Blütenknospen kann man als Gemüse essen. Die Samen ersetzen vollwertig und wohlschmeckend Haselnüsse in Gebäck, Brot und Müsli. Sie machen Vögel im Winter satt, und ihr Nektar schmeckt Bienen im Sommer.

 

6. Endivien sät man vorteilhaft zweimal, zuerst Mitte Juni, das zweite Mal Ende Juni, damit man zur Pflanzzeit gute Setzlinge hat. Nach früherer Saat als Mitte Juni bilden sich später leicht Schosser, falls es Anfang Juni recht kühl war, manchmal schon bei etwas unter 17 Grad.

 

7. Rosenkohl pflanzt man möglichst schon Anfang Juni, gern als Randkultur auf 120 cm breiten Gurkenbeeten. Wenn die Gurken im Herbst schon fast vergehen, entfaltet sich Rosenkohl erst richtig. So wird das Beet gut ausgenutzt mit zweifachem Ertrag. Man sollte so planen, dass die Rosenkohlröschen vor Beginn des Winters geerntet sind.

 

8. Weinblüten sind klein und unscheinbar. Sie bilden in rispenförmigen Büscheln oder Dolden sogenannte Gescheine und sind selbstfurchtbar. Man braucht deswegen keine Bestäubersorte. Den Pollen überträgt hauptsächlich Wind. Verschiedene Insekten beteiligen sich. Die Zahl von Gescheinen je Trieb wird begrenzt auf ein, höchstens zwei, die Triebspitze 14 Tage nach der Blüte 3-4 Blätter über dem obersten Geschein entsprechend gekappt.

 

ij

Der Name "Fundstück" sagt viel über unsere Absicht aus. Mit unserem Fundstück wollen wir Informationen abseits klassischer Haus & Grund-Themen bieten.

 

Das Fundstück erscheint 2x jährlich als Beilage der Norddeutschen Hausbesitzer Zeitung.

 

Ansichtsexemplare erhalten Sie in der Mediathek

Das Magazin „Mein Haus & Grund“ erscheint zweimal jährlich. Mitglieder beziehen es kostenlos mit der Norddeutschen Hausbesitzer Zeitung.

„Mein Haus & Grund“ bietet privaten Grundeigentümer einen vielfältigen, interessanten und abwechslungsreichen Themenmix aus Reportagen, Interviews und Expertentipps rund um die Immobilie.

Sie können sich das Magazin auch hier online anschauen.

Mediadaten

Mediadaten NHZ

Mediadaten Magazin

Mediadaten Fundstück

Schneider_MG_5594

Merle Schneider
Stresemannplatz 4
24103 Kiel
Tel.: 0431/6636-202
Fax: 0431/6636-107
E-Mail: info@nhz-online.de

Herausgeber

Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer-
verein von Kiel und Umgegend e.V.
Sophienblatt 3
24103 Kiel

 

Verlag, Herstellung und Vertrieb

Haus & Grund Kiel –
Verlag & Service GmbH
Stresemannplatz 4
24103 Kiel

Unser Redaktions-Team

Volker Sindt

Redaktionsleitung Tel.: 0431/6636-104 Kontakt

Barbara Kubitza

Mediengestaltung Tel.: 0431/6636-218 Kontakt

Sarah Raymann

Mediengestaltung Tel.: 0431/6636-262 Kontakt

Merle Schneider

Anzeigenvermittlung Tel.: 0431/6636-202 Kontakt