Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

Full length of a middle aged couple sitting in armchairs with newspaper and laptop at home

 

Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

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Märzausgabe

 

Zu Corona haben sich inzwischen so viele geäußert, dass es vielerorts zu einer dramatischen Senfknappheit gekommen ist, Veranstaltungen fallen aus, weil das der Gesundheit dient. Zu spät, der AfD-Parteitag war schon. Leichtfertige Zeitgenossen fragen sich jetzt, ob die Deutschen auf die Couch gehören. Nicht nur nach dem Mittagessen, sondern beim Psychiater – so leergeräumt, wie die Regale für Nudeln, Dosensuppen, Mehl und Klopapier waren. Noch grotesker ist, sich auf Vorrat stilles Wasser in Flaschen zu kaufen. Bei uns kommt das in beliebiger Menge aus einem Hahn, was nur ganz harte Feministinnen stören dürfte. Immerhin wissen wir nun, dass unsere Mitbürger während einer 14-tägigen Quarantäne 40 Kilo Nudeln in Dosensuppen verspeisen wollen, sich zwischendurch aus offenbar rituellen Gründen in Mehl wälzen und anschließend auf eine regelmäßige Verdauung achten. Anders als im Flugzeug die Sauerstoffmaske fällt eben bei Druckabfall im Schädel leider kein Hirn von der Decke.

 

Toll finden wir, dass Jens Spahn die Leute auffordert, sich mal die Hände zu waschen. Die öffentliche Hand hätte das wirklich nötig. Denn die ist bisweilen ganz schön klebrig und es bleibt einiges haften, selber aber haftet da keiner. Apropos Andreas Scheuer. Das ist der derzeitige Dobrindt, nur mit anderer Brille. Ob unter ihm mehr Verkehr herrscht als bei seinem Vorgänger, weiß keiner. Um das rauszukriegen, wollte er ja zumindest die Ausländer auf den Autobahnen registrieren lassen. Jetzt zahlen wir für den Schaden. Viel toller ist sein Kabinettskollege mit dem waidmännischen Namen. Als Sozialminister hat Hubertus Heil die Grundrente durchgesetzt. Das finden unsere Mieter besser als die Einführung einer Weihnachtsmiete. Und Björn Höcke von der AfD ärgert sich, dass ausgerechnet ein Sozi einen so tollen Namen tragen darf.

 

Volker Sindt

März

 

1. Gelbblühende Rhododendren sind verhältnismäßig selten im Vergleich zu blau- oder rotblühenden, besonders in der Gruppe der großblumigen, immergrünen Sorten, während es bei Azaleen ziemlich viele gelbblühende gibt. Bei den großblumigen Gelben muss man auf genügend Härte achten, denn manche sind etwas empfindlich, was die Winterharte betrifft. Man setzte stets etwas geschützt.

 

2. Lavendelheide (Pieris floribunda) ist eine schöne Begleitpflanze für Rhododendren, die im April/Mai blühen, vor allem für blau- und rotblühende, da Lavendelheide weiß blüht. Dieser Zierstrauch erhält grundsätzlich einen vor kalten Ostwinden und Spätfrösten geschützten Platz.

 

3. Schwertlilien am Wasser machen sich immer gut. Wer im April kräftige Teilpflanzen setzt, freut sich schon in diesem Jahr an Blüten. Ein Naturkind ist die heimische Sumpfschwertlilie Iris pseudacorus, die ab Ende Mai im Juni/Juli blüht. Sie ist etwas für naturnah gestaltete Bach- und Teichufer. Die Japanische Sumpfschwertlilie Iris ensata, früher Iris kaempferi, ist eine durch und durch kultivierte Staude. Gut steht sie im Uferbereich, der nur bei „Hochwasser“ nass ist. Ansonsten kommt von unten genug Feuchtigkeit zu den Wurzeln. Blütezeit ist Mai und Juni.

 

4. Chinanelken wachsen von Natur aus zweijährig oder ausdauernd. Man zieht sie meist einjährig, weil sie nicht winterhart sind und die Anzucht leicht ist. Dazu säe man im frühen April unter Schutz in kleine Töpfe und pflanze nach Mitte Mai an sonnigem Platz aus.

 

5. Rasengräser brauchen viele Nährstoffe, vor allem Stickstoff, da sie unentwegt neue Blattmasse produzieren. Spezielle Rasendünger berücksichtigen dieses Bedürfnis. Allerdings besteht bei ausschließlicher Verwendung von Rasendünger die Gefahr, dass Kali und Phosphor ins Minimum geraten. Deswegen ab und zu den Rasen mit Volldünger düngen.

 

6. Kartoffeln aus dem eigenen Garten sind eine köstliche Sache. Deswegen werden im April vermehrt Kartoffeln gepflanzt, zumal sie schon von kleiner Fläche ganz gute Erträge bringen. Da lohnt sich die Arbeit. Wer gegen Kartoffelkrautfäule eine ausreichend resistente Sorte pflanzt, braucht auch diesen ärgerlichen Krankheitserreger nicht zu fürchten.

 

7. Rote Bete mit mittelroter Schale und goldgelbem Fleisch sind noch einigermaßen ungewöhnlich. Ein Versuch lohnt sich, denn ihr saftiges Fleisch blutet nicht, schmeckt süß-aromatischer als das von üblichen Roten Rüben. Die hellgrünen, gelbgeaderten Blätter kann man roh essen, eventuell gemischt mit grünem Salat.

 

ij

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