Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

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Septemberausgabe

Haus & Grund will dem Treiben der SPD in Sachen Mietpreisbremse nicht länger tatenlos zusehen. Das heißt:
Haus & Grund schaut dem Treiben nun voller Tatendrang zu. Vielleicht folgen sogar noch Taten. So könnte sich doch jemand aus der Verbandsspitze nachts heimlich anschleichen und bei der SPD die Mietpreisbremsschläuche durchschneiden. Da nähme die Partei endlich wieder Fahrt auf, und zwar in die aus Verbandssicht richtige Richtung. Nur: Dort versteht man eher was von Golf und nicht von Opel, den man irgendwie ja bei der SPD verortet. Bei dem sind die Bremsschläuche besonders widerstandsfähig. Auch Abrüstungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, nach wie vor die legitime Nachfolgerin von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger als Zeilenschinderin für Redakteure, macht sich auf die Socken. Stiefel gibt es ja zurzeit nur wenige bei der Bundeswehr, da muss sie eben mit gutem Beispiel vorangehen. Sie will jetzt endlich auch mal einen Panzer haben, welcher fährt und vielleicht sogar schießen kann. Von Treffen war da keine Rede. Das kann man von unserer Industrie nun wirklich nicht verlangen, gebrauchstaugliche Technik zu liefern. Wäre auch nicht gut, sowas macht den Feind nur traurig oder verwirrt bei der Bahn die Fahrgäste, sollte die Klimaanlage sogar im Sommer funktionieren. Außerdem wäre ja das ganze Geld für das Heer von Unternehmensberatern herausgeschmissen, verheerend geradezu. Man stelle sich vor, die Beschaffung von Arbeitsmitteln, sagen wir mal von Soldatenstiefeln, ginge ohne ungediente Jungschnöselberater und nach weniger als 35 Gesprächsrunden einschließlich Kick-off-Meeting und Roll-out-Veranstaltung von statten. Stattdessen müsste jemand entscheiden und die Verantwortung tragen. Der geht man aber lieber aus dem Weg, wie wir früher unserem Klassenlehrer.

 

Volker Sindt

September

 

1. Knollen von Winterling pflanzt man im Oktober 5 bis 7 cm tief in lockere, humose Erde im lichten Schatten von lockerkronigen Bäumen oder an ähnliche Stellen und immer viele. Wo sich Winterlinge wohl fühlen, nehmen sie von Jahr zu Jahr zu, durch Nebenknöllchen und Samen. Sämlinge sind zunächst winzig klein. Um sie in ihrer Entwicklung nicht zu stören, sollten Erdarbeiten in Bereich von Winterlingskolonien unterbleiben.

 

2. Herbstzeitlosen wachsen gern in frisch-feuchtem Boden. Nach der Blüte im Herbst verschwinden sie zunächst von der Bildfläche, ohne Blätter gebildet zu haben. Die erscheinen erst im nächsten Frühjahr als ziemlich umfangreiche Blattbüschel, die ausreichend Platz brauchen. Deshalb für Herbstzeitlosen immer genügend Raum vorsehen.

 

3. Riesenzierlauch (Allium giganteum) verwendet man sparsam, so dass jede einzelne Pflanze voll zur Geltung kommt. Merke: 3 Riesen sind besser als 15. Passende Begleitpflanzen wie niedrige Gräser haben die Aufgabe, die Erde rund um die Pflanzen zu decken, da die Blätter dieser Lauche bald nach der Blüte absterben.

 

4. Standfestigkeit im Winter ist nicht für alle Staudengräser selbstverständlich. Chinaschilf Miscanthus sinensis "Silberfeder", das im September/Oktober ausdrucksstark blüht, hält sich zwar lange aufrecht, doch ab Februar fängt es an zu flattern und verteilt trockene Halme mit dem Wind durch den ganzen Garten. Vorher Halme abschneiden und wegräumen!

 

5. Quitten sind etwas Besonderes, weil sie nicht wie Äpfel, Birnen oder sonstige Früchte essreif frisch verzehrt werden können, sondern nur in verarbeitetem Zustand als Marmelade, Gelee, Saft, Quittenbrot und andere Köstlichkeiten. Man erntet die Früchte, nachdem die ersten von selbst abgefallen sind.

 

6. Estragon ist ein fast unentbehrlicher Bestandteil von Salaten und allerlei Rohkost, Geflügelgerichten, Kräuteressig. Grundsätzlich wünscht Estragon guten, humosen, frischen Boden an etwas geschütztem Platz, eventuell in lichtem Schatten. Im Verlauf des Herbstes schneidet man die Triebe etwa handhoch zurück und verteilt rund um die Pflanze etwas guten Kompost zur Verbesserung des Humus- und Nährstoffvorrats sowie als leichten Winterschutz.

 

7. Zwiebeln halten sich am besten bei knapp über Null (0 bis 2) Grad. Etwas Frost schadet gut ausgereiften Zwiebeln nicht. Treiben Zwiebeln im Laufe der Lagerung, stoppt eventuell kurzes „Darren“, Erwärmen der Zwiebeln bei 25 bis 30 Grad, den Vorgang.

 

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