Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

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Juniausgabe

Nun kommt endlich wieder die Zeit, in der sich in unseren Gärten der Gemeine Nackenbrutzler einstellt. Diesen putzigen Gesellen haben wir in der kalten Jahreszeit ebenso sehr vermisst, wie dessen Weibchen, die muntere Piccolo-Flöte. Während der Nackenbrutzler sein Revier mithilfe einer imposanten Rauchentwicklung kennzeichnet, deren Sinnhaftigkeit wohl eines der letzten Geheimnisse unserer Tage bleiben wird, äußert sich das Revierverhalten der Piccolo-Flöte durch lebhaftes Geschnatter. Zumeist erscheint sie in symbiotischer Begleitung von ein bis zwei Aperol-Schnepfen, deren buntes, kunstseidengleiches Äußeres sich deutlich von dem tristen Weiß des Feinrippgefieders ihrer Männchen abhebt. Letztere entstammen zumeist der gar nicht so seltenen Gattung des Deutschen Prollkönigs oder des Landläufigen Bierpichlers. Alle aber eint der im Laufe ihrer kurzen geistigen Evolution erworbene Instinkt, dass Sachkenntnis so ziemlich das letzte ist, was man für eine lebhafte Unterhaltung braucht. Vor allem, wenn die noch über drei Jägerzäune hinweg ihre Zuhörer finden soll. Zum Beispiel, dass es ihnen so ginge, wie anderen Menschen und sie nichts gegen Ausländer hätten. Deshalb suchen sie in ihrem, sagen wir mal: Gespräch nach einem Mittel dagegen. Wir sagen: Mundschutz hilft!

 

Dass Corona eine Lungenerkrankung ist, weiß jeder, nur nicht das Virus. Denn es scheint sich eher in manchen Köpfen einzunisten, also ganz oben. Aber keine Sorge: Unsere Regierung hat alle Probleme fest im Griff. Nur leider wird sie die nicht wieder los, was aber keiner so richtig merkt. Denn Menschen, die vor RTL II, Alice Weidel und veganer Leberwurst nicht zurückschrecken, kann man sogar eine kompetenzfreie Regierung verkaufen. Gott sei Dank gibt‘s die hier nicht, trotz Wahlen. Denn die sind frei, kostenlos und manchmal sogar umsonst.

 

Volker Sindt

Juni

 

1. Katzenminze als schöne Begleitpflanze von Rosen ist ziemlich anspruchslos, braucht aber Sonne, Wärme und durchlässigen Boden, der sie vor Staunässe bewährt. Bevorzugte Standorte sind Steingärten am Hang, Mauerkronen, Wegekanten. Reiche Hauptblüte ist von Mai bis Juni und bodennahem Rückschnitt danach von neuem bis September.

 

2. Wer kennt noch Immortellen? Vor 2/300 Jahren war dies eine geläufige Bezeichnung für haltbare Blüten. Immortelle kommt aus dem Französischen und heißt übersetzt „Unvergängliche“. Typische Immortellen sind Strohblumen, Wolliges Katzenpfötchen, Perlpfötchen, um nur einige zu nennen. Sie sind auch heute noch als Trockenblumen beliebt.

 

3. Die Karpatenglockenblume Campanula carpatica wird 20-25 cm hoch, eignet sich deswegen für den Steingarten und den Vordergrund von Staudenrabatten, bildet ziemlich große Blüten, die zur Hauptblüte fast die ganze Pflanze verdecken. Sehr zu empfehlen für den sommerlichen Staudenflor.

 

4. Jeder Garten sollte einen Hausbaum haben. Große passen nicht in kleine Gärten. Man findet passende bei den Sorbusarten. Verwandt mit Eberesche ist Sorbus x thuringiaca ‘Fastigiata‘, die Thüringische Mehlbeere. Sie hat kompakte, andeutungsweise kegelförmige Krone und wird bis etwa 10 m hoch, ist windfest, verträgt sommerliche Trockenheit und Wärme, blüht wie Ebereschen im Mai/Juni, bildet ziegelrote, kleine Beeren und gelb-orangerote Herbstfärbung.

 

5. Nachwuchs für ein neues Erdbeerbeet gewinnt man von guten Mutterpflanzen, indem man die Erde um solche mit reichlich nährstoffreichem Humos verbessert, Ausläufer mit etwa schon vorhandenen Wurzelansätzen in das Substrat drückt, dieses immer gut feucht hält, wartet bis gute Wurzelballen entstanden, die Pflanzen dann abnimmt und sofort pflanzt.

 

6. Liebstöckel fällt vor allem durch den intensiven Geruch seiner Blätter auf, der akkurat jenem von Fleischextrakt entspricht. Daher der landläufige Name Maggikraut. Wer Liebstöckel im Garten hat, braucht keinen Extrakt mehr. Liebstöckel würzt Suppen, Fleischgerichte, Eintöpfe und dergleichen. Auch Minze sollte im Garten wachsen, denn sie gibt ebenfalls vielen Gerichten, salzigen wie süßen, das besondere Etwas.

 

7. Zierpaprika wird fruchtend im Sommer angeboten. Sind die Früchte dieser Pflanzen essbar? Scharf genug wären sie, sogar oft verteufelt scharf. Stammen sie von gekauften Pflanzen, sollte man vorsichtig sein, weil diese möglicherweise gegen Schädlinge behandelt wurden, die Früchte deswegen nicht zum Verzehr geeignet sind.

 

ij

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