Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

Full length of a middle aged couple sitting in armchairs with newspaper and laptop at home

 

Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Eine Leseprobe finden Sie in der Mediathek.

Juliausgabe

Unsere Landwirte haben es schwer. Darüber wollen wir gar nicht spotten. Erst war das Jahr viel zu nass. Äcker und Felder konnten nur angeleint und unter Lebensgefahr betreten werden. Ein einziger Sumpf, fasst wie die FIFA. Das erkennt man an den Gummistiefeln, die immer noch aus dem inzwischen betonhart getrockneten Lehmboden herausragen. Was aus deren Besitzer geworden ist, wissen wir nicht. Kaum aber hatte man sich rund um Lehmkuhlen oder Luschendorf auf Reisanbau umgestellt, strahlte die Sonne wie blöde. Da war es zum Pflanzen von Kokosnuss oder Bananen zu spät. Ertragsmäßig ein Totalausfall. Wie die Fußball-WM, nur dass sich der deutsche Landwirt mehr bewegt, als unsere Fußballspieler. Hätten unsere Jungs in Russland auch Gummistiefel getragen, würden die dort ebenfalls noch im Boden stecken, von deren ganzen Herumsteherei auf dem Spielfeld. Vielleicht liegt das Ergebnis an der miesen Bezahlung der Herren. Da sollten Fans künftig nicht zu knickerig sein, einen Kasten Bier am Tag weniger trinken und lieber ordentlich Eintritt oder Fernsehgebühren berappen. Von nix kommt eben nix. Wie bei der SPD. Trotz der Eigentore von Seehofer & Söder. Das könnte auch der Name eines Komiker-Duos sein oder einer Beratungsstelle für suizidale Regierungspolitik. Die Beiden werfen Mutti ständig Knüppel zwischen die behosten Beine, was sich nun gar nicht gehört. Anders als Alexander Gauland. Der hält der Kanzlerin gar nicht erst verbale Stöckchen hin, über die sie springen soll, sondern gleich einen Baseballschläger. Da loben wir uns doch den Ton, der bei Haus & Grund herrscht. Wie in einer großen Familie, nur mit weniger Streit, aber dafür mit Kuchenbuffet auf dem Verbandstag. Das räumen einige unserer Mitglieder selber wieder ab. Erfolgreicher und mit mehr Freude an der Bewegung, als unsere National-Elf.

 

Volker Sindt

Juli

  1. Federmohn, botanisch Macleaya cordata, ist eine typische Solitärstaude. Kräftige Exemplare werden in gutem, nährstoffreichem Boden an licht beschattetem Platz ohne weiteres bis 2 m hoch. Am besten wirkt diese Pflanze im Kontrast zu Baulichkeiten und als Leitpflanze über einem Teppich aus niedrigen und mittelhohen Gräsern.
  2. Wenn Stockrosen hungern, hat der Stockrosenpilz leichtes Spiel. Die Blätter bekommen schwarze Flecken, trocknen aus und fallen ab. Bald sieht die ganze Pflanze derart krank aus, dass man sie ausreißt. Stockrosen brauchen sonnige, warme Plätze und vor allen Dingen nährstoffreichen Boden, damit sie gesund bleiben. Auch an Wasser darf es nicht fehlen. Das ist bei der Pflanzung dieser Zweijahrsblume im September zu beachten.
  3. Gute Sorten von Rotem Sonnenhut (Echinacea purpurea) haben reines, leuchtendes Rot. Die Randblüten halten ihre waagerechte Stellung praktisch bis zum Verblühen und hängen nicht nach unten. Eine empfehlenswerte Sorte ist ‘Rubinstern‘.
  4. Efeupelargonien, die feinen Schwestern der gängigen Zonalpelargonien, blühen recht apart mit viel Lachs und Lila in den Blüten. Man achte deswegen auf Anstrich von Pflanzgefäßen, Balkon- und Mauerwänden, damit sich Farben nicht beißen, ebenso auf die Blütenfarben der Pflanzenpartner. Gut passen weiße Petunien und gelbe Pantoffelblumen.
  5. Zwiebeln von Madonnenlilien müssen bereits im August gepflanzt werden. Nachdem die Zwiebeln eine kurze Ruhwezeit einlegen, treiben sie bereits im September wieder aus und eine den Winter überdauernde Blattrosette. Diese soll während des Herbstes genügend erstarken.
  6. Von Ysop werden hauptsächlich die frischen Blätter verwendet, vor allem zum Würzen von Suppen, Braten, besonders von Kalbfleisch, Kartoffelgerichten, Soßen, Fleischsalaten und dergleichen. Trocknet man Blätter, verlieren sie viel von ihrem Aroma. Ysop ist für leichten Winterschutz dankbar.
  7. Sanddorn ist Lichtgehölz und verträgt keinen Schatten. Er muss viel Platz, Sonne und Wärme haben, ehe er reich fruchtet. Außerdem brauchen weibliche Sträucher einen männlichen Pollenspender, sogenannte Pollmix-Sorte. Schließlich taugen für den Hausgarten nur frühe Sorten wie etwa ‘Leikora‘, Anfang August reifend.
  8. Die Pflanzung von Porree noch im August ist in wintermilden Gebieten möglich. Früher gesetzte Pflanzen sind am Ende der Vegetationsperiode ausgewachsen und dann weniger winterfest als jüngere Exemplare.

 

Der Name "Fundstück" sagt viel über unsere Absicht aus. Mit unserem Fundstück wollen wir Informationen abseits klassischer Haus & Grund-Themen bieten.

 

Das Fundstück erscheint 2x jährlich als Beilage der Norddeutschen Hausbesitzer Zeitung.

 

Ansichtsexemplare erhalten Sie in der Mediathek

Das Magazin „Mein Haus & Grund“ erscheint zweimal jährlich. Mitglieder beziehen es kostenlos mit der Norddeutschen Hausbesitzer Zeitung.

„Mein Haus & Grund“ bietet privaten Grundeigentümer einen vielfältigen, interessanten und abwechslungsreichen Themenmix aus Reportagen, Interviews und Expertentipps rund um die Immobilie.

Sie können sich das Magazin auch hier online anschauen.

Mediadaten

 

Mediadaten NHZ

Mediadaten Magazin

Mediadaten Fundstück

 

Schneider_MG_5594

Merle Schneider
Stresemannplatz 4
24103 Kiel
Tel.: 0431/6636-202
Fax: 0431/6636-107
E-Mail: info@nhz-online.de

Herausgeber

Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer-
verein von Kiel und Umgegend e.V.
Sophienblatt 3
24103 Kiel

 

Verlag, Herstellung und Vertrieb

Haus & Grund Kiel –
Verlag & Service GmbH
Stresemannplatz 4
24103 Kiel

Unser Redaktions-Team

Volker Sindt

Redaktionsleitung Tel.: 0431/6636-104 Kontakt

Barbara Kubitza

Mediengestaltung Tel.: 0431/6636-218 Kontakt

Sarah Raymann

Mediengestaltung Tel.: 0431/6636-262 Kontakt