Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Eine Leseprobe finden Sie in der Mediathek.

Oktoberausgabe

Die Bahn erhöht wieder mal die Fahrpreise. Wir finden das völlig angemessen. Schließlich werden Gleise und Waggons viel länger genutzt als früher. Gerade in diesem Sommer, wo Fahrgäste täglich eine Extrastunde lang zum Beispiel Böschungsbrände zwischen Wrist und Dauenhof bestaunen durften. Sprachlich gesehen hat das Wort Fahrgast ohnehin eine gewisse Nähe zu fahrlässig. Besonders, wenn man sich auf den Fahrplan verlässt. Sowieso ist die Preiserhöhung von großem Vorteil, denn der Supersparpreis soll unverändert bleiben. Mit dem spart der Reisende nun noch mehr, vor allem, wenn er gleich zuhause bleibt.
Mit dem Luftverkehr ist es nicht viel besser. Auch dort erfreut man sich an immer mehr Verspätungen, nur heißen sie auf den Airports ganz schick „delay“. Klingt doch gleich viel netter, ist aber in Wahrheit Schleichwerbung für einen grottigen Sänger. Wegen der Verspätungen plant der Bundesverkehrsminister, dessen Namen irgendwie bescheuert klingt, jetzt eine dolle Luftnummer. Er will mehr Flugverkehr auf die Schiene bringen. Darauf sind wir mal gespannt. Bestimmt steckt da unser Landeslokführer Bernd Buchholz dahinter. Der smarte Kerl hat schon
lange keine Lust mehr, von der langweiligen Marschbahn abgehängt zu werden. Wäre ja auch viel schicker, demnächst statt mit der blökernden Diesellok in einem aufgebockten Airbus A 380 über den Hindenburgdamm zu düsen. Am besten in der ortsüblich ganz dicken Hose gleich nach Kampen.
Allerdings steht auf halber Strecke ein Stellwerk. Entsprechend hoch wäre der Verschleiß an Tragflächen. Wir sehen also, alles läuft. Wie unser Ministerpräsident. Der nimmt, Beweis auf Seite 4, dazu gern mal Vorstandsleute von Haus & Grund mit. Er nutzt eben jede Gelegenheit, anderen einen Schritt voraus zu sein!

 

 

Volker Sindt

September

  1. Dichternarzissen (Narcissus poeticus) mit rein weißen Blüten und kleiner, gelber, rotgerandeter Minikrone sind besonders wertvoll als Spätblüher erst im Mai oder sogar Juni. Sie lieben sonnige Plätze und humusreichen, nahrhaften, im Frühjahr genügend feuchten Boden, während es im Sommer etwas trockener sein darf. Ältere Bestände vermehren sich gut durch Tochterzwiebeln, nachdem man im November über die Pflanzstellen ausgiebig kräftigen Kompost verteilte.
  2. Die alten, bekannten Rhododendronsträucher (Rhododendron catawbiense ‘Grandiflorum‘) bewährten sich in diesem teils sehr trockenen Frühjahr wieder einmal. Sie blühten gut, ohne zu welken, bildeten ausreichend junge Triebe. Trotzdem sollte man sie im November zusätzlich einmal gründlich wässern und im Wurzelbereich mulchen, damit das gegebene Wasser im Boden bleibt, den Wurzeln zugutekommt und nicht ungenutzt verdunstet.
  3. Zierlauche erobern die Gärten, weil sie interessant und über einen längeren Zeitraum blühen, im Steingarten zwischen Frühjahrs- und Sommerflor überbrücken. Besonders empfehlenswert ist der niedrige Blauzungenlauch mit Blütenkugel im Juni. Übrigens: Zierlaucharten kommen auch mit Trockenheit gut zurecht.
  4. Fingerhut für dauerhaftes Bleiben pflanzt man mit Digitalis ambuginea (gelblichen) und Digitalis ferrugineum (mattgelben) Blüten. Diese staudigen Formen passen gut an hellbeschattete Plätze zu anderen Wildstauden solcher Standorte.
  5. Wacholderzapfen sind kugelige, schwarze, beerenartige Gebilde, die aromatisch riechen und würzig bitter schmecken. Zum Sauerkraut nimmt man sie in jedem Fall gern. Auch Rotkohl, Rote Bete, Kohlgemüse und manches andere Gemüseessen gewinnt mit Wacholderbeeren, außerdem Wildgerichte und selbst Fisch. Am besten sind Beeren aus dem eigenen Garten. Allerdings bildet nicht jede Wacholderart willig Beeren und Juniperus communis, der gemeine, beerenbildende Wacholder, ist nicht sonderlich attraktiv.
  6. Eine junge Hecke entwickelt sich besser, wenn man sie in einem angedeuteten Graben anlegt, also in etwas vertieftem Gelände, damit sich dort Feuchtigkeit sammeln kann. Das gilt natürlich nicht für sumpfiges Gelände. Dort pflanzt man besser etwas erhöht.
  7. Manche Krankheitserreger überwintern in sogenannten Fruchtmumien. Diese sind in jedem Fall zu entfernen, also alle schrumpeligen Pflaumen, Äpfel und dergleichen, die beim Ernten zurückblieben, möglichst noch vor Winterbeginn bei der üblicher Baumpflege. Nicht auf den Komposthaufen!

Der Name "Fundstück" sagt viel über unsere Absicht aus. Mit unserem Fundstück wollen wir Informationen abseits klassischer Haus & Grund-Themen bieten.

 

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