Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Eine Leseprobe finden Sie in der Mediathek.

Aprilausgabe

 

Dieser Tage gab es große Ereignisse. Nein, nicht der Landesverbandstag von Haus & Grund. Der steht uns noch bevor. Und zwar in Norderstedt, aber anscheinend irgendwo im Freien. Denn auf der Einladung steht was von einer Tribüne. Wahrscheinlich sollen wir da spannenden Wettkämpfen zugucken. Im Dreieck springen zum Beispiel, nach den Regeln der Kappungsgrenzenverordnung. Oder Daniel Günther zujubeln, dem jugendlichen Toreador aus Kiel. Vielleicht bringt er sein rotes Tuch mit, also Ralf Stegner. Letzterer darf da aber nicht reden, dafür sind zu viele Herzschrittmacher im Saal. Überhaupt läuft ein Verbandstag so: Wichtige Reden werden gehalten, immer gerade lang genug, dass einige Zuhörer in Ruhe ihre E-Mails checken und Facebook-Nachrichten schreiben können. Wenn das erledigt ist, hört der letzte Redner auf, der Vorsitzende senkt den Daumen und es gibt endlich Mittag. Immer mehr Menschen wollen das miterleben und kommen sogar mit Bussen. Das ist schön, denn so kann man sich auf der Rückfahrt viel erzählen. Zum Beispiel, dass man da bei guter Verpflegung ganz prima gesessen hat.

 

Was auch für Neumünster gilt, besonders bei Katalanen. Das wollte deren Präsident Puigdemont auch mal ausprobieren. Der saß da im Knast und bekam statt Paella nun Labskaus aus dem Hans-Fallada-Gedächtnis-Blechnapf. Rätselhaft, denn nach Neumünster fährt man nicht einfach so. Höchstens, um Onkel Werner und Tante Martha zu besuchen. Inzwischen legt man es dort aber voll auf Weltläufigkeit an. Zur Kommunalwahl kandidiert da für die Liberalen eine Frau, noch dazu eine mit Kopftuch. Nein, nicht unsere Oma, die war nie in der FDP, nur gutherzig. Kopftuch trug sie aber auch. Ganz normal war das damals. Heute regen sich ein paar Rechte darüber auf und kommen mit sowas in die Zeitung.

 

Volker Sindt

April

  1. Maiglöckchen gedeihen am besten in humosem, gepflegtem Gartenboden und wechselvollem Schatten unter lockerkronigen Laubbäumen, in kühlen, niederschlagsreichen Mittelgebirgslagen auch frei und sonnig. Falls sie sich wohl fühlen, breiten sie sich bald rasch aus, zusammen mit anderen Stauden des lichten Laubwaldschattens.

  2. Schmuckkörbchen (Cosmeen), hübsche Stauden für den Sommerflor, kann man ganz gut selbst aus Samen ziehen, vorteilhaft im Kleingewächshaus oder Frühbeet. Man gibt jeweils zwei Samen in kleine Töpfe und humoses Anzuchtsubstrat. Die Keimlinge erscheinen meist schon nach zwei Wochen. Dann gut lüften, damit die kleinen Pflanzen stämmig wachsen. Die erstarkten Pflanzen im Sommer an Ort und Stelle setzen. Eventuell blühen sie schon im selben, sonst im nächsten Jahr.

  3. Lavendel und Wollziest ergeben ein schönes Gespann, weil sie beide graulaubig sind. Da kommen blaue Lavendelblüten besonders gut zur Geltung. Beide Stauden lieben warme, vollsonnige Plätze.

  4. Fächerwachholder (Microbiota decussata) wächst ganz flach nur 30-40 cm hoch, indem sich die fächerartigen Zweige gern übereinander schieben und so eine flache Decke mit etwa 2 m Durchmesser bilden. Das Gehölz wächst gern in humosem, sowohl saurem wie alkalischem Boden, in Sonne wie Halbschatten, eignet sich auch für Tröge.

  5. Reseden schätzt man vor allem als Duftpflanzen, setzt sie gern zwischen Rosen und bunte Sommerblumen nahe dem Sitzplatz. Auch in Blumenkästen und Schalen stehen sie gut.

  6. Gemüseanbau in kleinen Gärten setzt gut gepflegten, humosen, tätigen, kurz erstklassigen Boden mit reichlich Nährstoffangebot voraus, weil gewöhnlich mindestens zwei Gemüsearten aufeinander folgen, wenn nicht drei oder im Laufe des ganzen Jahres vier. Auch gibt es bei dem engen Nebeneinander viel Handarbeit. Aber es lohnt sich!

  7. Zuckermais liebt es warm. Deswegen zieht man im Kleingewächshaus oder Frühbeet vor. Bei 10 Grad Bodentemperatur keimt Maissamen in 22 Tagen, bei 15 Grad in 12, bei 20 Grad in 7. Späte Saat bei ziemlicher Wärme ist also besser als frühe Saat bei kühlem Stand.

  8. Apfelbäume, die, nachdem Frost voriges Jahr viele Blüten zerstörte, in diesem reich ansetzen, befreien sich selbsttätig von zu Vielem. Deswegen braucht man sich keine Gedanken zu machen, wenn ein Teil der Blüten abfällt. Es ist sogar gut. Setzen dann immer noch zu viele Früchte an, entledigt sich der Baum ihrer beim Junifall.

Der Name "Fundstück" sagt viel über unsere Absicht aus. Mit unserem Fundstück wollen wir Informationen abseits klassischer Haus & Grund-Themen bieten.

 

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