Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

Full length of a middle aged couple sitting in armchairs with newspaper and laptop at home

 

Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Die Ausgaben der NHZ finden Sie in dem Mitgliederportal.

Juliausgabe

Es geht ein Gespenst um in Europa. Nein, nicht schon wieder der Kommunismus. Vor dem gruselt sich keiner mehr, seit Margot Honecker tot ist. Es sind auch nicht Jens Spahn, Karl Lauterbach oder Florian Silbereisen. Der neue Ungeist liegt uns als Sternchen auf der Zunge und zwar schwer und heißt Gendern. Die Kieler Ratsversammlung hat dazu jetzt einen Beschluss gefasst. Nicht, dass wir etwas gegen die Gleichbehandlung von Mann und Frau hätten. Jeder sollte gleich behandelt werden, also nicht lange warten müssen, vor allem nicht beim Arzt. Denn das würde uns das Durchblättern von total verkeimten Lesemappen als Hauptumsatzbringer der Antibiotikahersteller ersparen. Allerdings erfahren wir so auch nichts mehr über die heutigen Nachkommen der mittelalterlichen Raubritter und deren Kümmernisse im adeligen Alltag. Nein, Frauen sind durch nichts zu ersetzen, nicht einmal durch Männer, das weiß doch jedes Kind. Im Beruf sind sie unbezahlbar. Deswegen bekommen Frauen praktischerweise oft weniger als Männer, die deshalb ganz verdruckst in der Firma herumlaufen und Chef spielen, weil sie anscheinend bezahlbar sind. Bei uns ist das ganz anders. Wir arbeiten für ja diese Zeitung, statt für Geld. Jedenfalls so ungefähr. Geld ist aber einfach wichtig. Armut zum Beispiel wäre ohne Geld überhaupt nicht denkbar.   Aber zurück zum Sternchen. Wenn man früher sagte, „Morgen kommt der Handwerker“, klang daraus Hoffnung. Jetzt sagt man „der/die Handwerker*in“, aber wegen z. B. Hexen*Hexerschuss kommt trotzdem keiner. So bleibt alles beim*bei der Alten. Da haben es die Engländer leichter, die kennen nur ein Geschlecht. Wenigstens grammatikalisch, ansonsten vermehren sie sich ja durchaus. Bevor aber die digitalen Schnellgerichte in den asozialen Netzwerken über uns herfallen, hören wir hier lieber auf.   Volker Sindt

Juli

  1. Kakteen im Garten sind immer noch verhältnismäßig selten anzutreffen, doch wenn sich der Trend zu warmen, trockenen Sommern und fast frostfreien Wintern verstärkt, werden sie sicher mehr Aufmerksamkeit erhalten, umso mehr, als einige Arten ziemlich hart einige Frostgrade aushalten. An erster Stelle gilt das für Opuntia- und einige Echi-nocereusarten. Bei allen Freilandkakteen ist extrem durchlässige Erde wichtig und eventuell Regenschutz im Winter.   2. Wickenduft ist sehr intensiv, gefällt sowohl im Garten wie im Haus. Zuständig dafür ist die einjährige Wicke (Lathyrus odoratus). Sie ist eine der schönsten Wicken für kleinere Spaliere und vorzüglich für Schnitt geeignet. Beachtenswert ist ferner Lathyrus latifolus, eine ausdauernde Art, die winterhart viele Jahre erfreut, leider kaum duf-tet.   3. Material für bunte Herbst- und Wintersträuße liefert die einjährige Statize Limonium sinuatum mit weißen, gelben, rosa, roten oder blauen Blütenständen, die sich zum Trocknen eignen. Diese Statizen schneidet man zum Trocknen nicht in knospigem Zustand sondern voll erblüht, denn die eigentlichen Farbträger sind die papierartig trockenen Kelchsäume.   4. Wasserknöterich ist eine leicht zu ziehende Wasserpflanze mit langer Blütezeit von Mai bis August mit dichten, rosafarbenen, walzenförmigen Blütenständen. Dieser Knöterich kommt ganz gut mit wechselnden Wasserständen zurecht, mal mit den Blättern auf dem Wasser schwimmend, mal als Uferpflanze wachsend. Das erleichtert den Umgang.   5. Hortensien sind als Sommer-Herbstblüher beliebte Ziergehölze. Alle wünschen etwas gebremste Sonne, vertragen bei genügend Bodenfeuchte mehr Sonne, müssen dann jedoch bei längerer Trockenheit gewässert werden, ehe die Blätter anfangen zu schlappen. Der Boden soll gut, doch nicht zu nährstoffreich sein.   6. Äpfel bekommen erst zuletzt ihre typische Schalenfarbe. Das bis dann dominierende Grün verblasst, weicht gelben und roten Farbtönen als Ergebnis von Abbau des Chlorophylls. Diese Entwicklung sollte man unbedingt abwarten, ehe man erntet.   7. Ausdauernder Dost (Origanum vulgare) ist als Würzkraut weniger aromatisch als einjähriger Majoran (Origanum majorana). Man säe also immer auch einjährigen Majoran. Eine Kreuzung zwischen einjährigem Majoran und staudigem Dost ist Origanum x majoricum mit größerer Würzkraft als gemeiner Dost, wünscht warmen, sonnigen Platz, vorsichtigen Rückschnitt Ende August/Anfang September und leichten Winterschutz.  
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