Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

Full length of a middle aged couple sitting in armchairs with newspaper and laptop at home

 

Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

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Maiausgabe

Wir müssen Abstriche machen. Was bisher nur medizinischem Personal erlaubt war, gilt inzwischen für alle. Zum Beispiel bei der Begrüßung. Gerade hatte sich auf breiter Front die Küsschengeberei durchgesetzt, kommt nun Corona dazwischen. Was den Handschlag abgelöst hat wie die Latte Macchiato den ehrlichen Filterkaffee, verhindert nun der „Drosten-Feudel“ genannte Mundschutz. Das spart allerdings eine Menge Zeit, denn bevor auf einer Party der Gast von Welt alle Damen abgeschlabbert hatte, war der Abend zwar noch nicht ganz rum, die besten Sachen am Buffet aber garantiert weg. Wir wussten schon, warum wir uns mit einem Händedruck begnügten. Der hat durchaus seine historische Begründung. Nämlich die Hand nicht am Schwert zu haben, vor allem nicht am eigenen und deswegen schon gar nicht in der Hosentasche. Jetzt sollen wir uns mit dem Ellenbogen berühren, was wir ziemlich eklig finden. Haben uns nicht Mutti und die Virologen befohlen, in die Armbeuge zu niesen? Die saß früher doch immer ganz dicht am Ellenbogen. Aber vielleicht haben die da was geändert. Was auch gelitten hat, ist die Bildung. Das fängt schon mit der Mehrheitsbildung im Parlament an. Manche bilden sich sogar ihre eigene Meinung, am besten eine aus dem Internet. So völlig vorurteilsfrei vorbereitet stellen sich die Leute dann ohne Abstand voneinander zu nehmen auf die Straße, husten dem Staat was und schimpfen auf Bill Gates, weil der den Coronavirus erfunden haben soll. Dabei war das höchstens ein Computervirus, fängt aber auch mit einem „C“ an. Egal, das reicht heutzutage schon für ein Todesurteil in den asozialen Netzwerken. Gott sei Dank herrscht bei uns ja Meinungsfreiheit. Weil aber oftmals nicht genug Meinung da ist, teilt man sie sich und ist dann geteilter Meinung. Danach kommt die Polizei mit dem Wasserwerfer.

 

Volker Sindt

Mai

 

1. Rosen satt für Vasen gibt es im Juni. Wann schneidet man sie am besten? Das ist weitgehend Ansichtssache. Die einen meinen: schneide morgens, wenn die Pflanzen vom Nachttau erfrischt sind. Die anderen warnen: schneide besser abends, denn die Rosen sammelten tagsüber viele Nährstoffe, von denen die Blüten lange zehren. Wie auch immer - Alle sind sich einig: schneide nie in Mittagshitze.

 

2. Schwarzäugige Susanne ist keineswegs ein hübsches Mädchen sondern eine kleinwüchsige Kletterpflanze mit attraktiven, schwarz geäugten Blüten für kleinere Spaliere, die den ganzen Sommer und Herbst reich blüht, danach, da nicht winterhart, vergeht und nächstes Jahr neu angezogen wird.

 

3. Blau wie der Enzian blüht Scheinmohn, etwas ungewöhnlich in diesem Metier und üblicherweise so gar nicht mit Mohn in Verbindung zu bringen. Umso reizvoller ist dieser blaue Mohn mit dem botanischen Namen Meconops betonicifolia. Allerdings ist er ein etwas heikel. Im Sommer darf er nicht zu viel Sonne bekommen. Limit ist vormittags bis etwa 11 Uhr, nachmittags erst wieder ab 17 Uhr und dazu ein windstiller Platz, kalkfreier oder mindestens kalkarmer Humusboden mit genügend Feuchtigkeit.

 

4. Streng geschnittene Gehölze sind sehr in heutzutage. Manche Gartenbesitzer übertreiben und haben zu viele davon. Solche Figuren sollen jedoch etwas Besonderes sein. Da genügt durchaus ein Exemplar, das freigestellt darauf hinweist, dass es wirklich etwas ganz Besonderes ist, eben Extraklasse und Hingucker sein soll. Mehrere machen sich zu leicht gegenseitige Konkurrenz.

 

5. Die Erdbeerernte ist in vollem Gange. Dauertragende Erdbeersorten, die nach erster Ernte und kurzer Pause von Neuem Früchte bilden, sind anspruchsvoll, brauchen viel Sonne, besten Boden, beste Pflege, vor allem beste Nährstoff- und Wasserversorgung. Wichtig ist, dass sie nach der ersten Erntephase etwa Ende Juni/Anfang Juli nachgedüngt werden mit 60g/m² Volldünger. Regnet es nicht bald danach, muss gewässert werden.

 

6. Salbei ist gut zum Würzen und als Tee für die Gesundheit. Wer für Vorrat trocknen möchte, schneide Triebe kurz vor der Blüte im Juni/Juli, zupfe die Blätter von den Stängeln, trockne schnell und schonend, ohne dass die Blätter schwarz werden, meist für Tee, weil man Blätter zum Würzen ganzjährig direkt vom immergrünen Halbstrauch ernten kann.

 

7. Knollenfenchel verträgt sommerliche Trockenheit schlecht. Daher muss gegebenenfalls gewässert werden, auch um zu verhindern, dass die Pflanzen schießen.

 

ij

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