Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

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Eine Leseprobe finden Sie hier!

Maiausgabe

 

Mit dem Wohnungsbau geht es ab sofort mächtig voran. Es braust ein Ruf wie Donnerhall auf unseren Baustellen: Ronald Pofalla gibt seinen Posten als Oberschaffner bei der Deutschen Bahn auf und wechselt in die Immobilienbranche! An seine frühere Erscheinungsform als Politiker erinnern wir uns noch sehr eindrucksvoll. Als Merkels Kanzleramtsminister soll er zum damaligen CDU-Abgeordneten Wolfgang Bosbach gesagt haben, er könne dessen Fresse nicht mehr sehen. Das hatte Konsequenzen, denn seitdem trägt Pofalla Brille.

 

Inzwischen wissen wir, wie es dazu kommen konnte, dass ein so versierter Eisenbahner wie Pofalla plötzlich oberster Polier in einem Immobilienunternehmen werden will. Schuld daran ist Deutschlands Haus & Grund-Chef Kai Warnecke. Der verlangte kürzlich, endlich mal die Weichen zu stellen, damit für mehr Menschen der Wunsch nach den eigenen vier Wänden in Erfüllung gehen könne. Ob dann neben den vier Wänden auch noch ein Dach drin ist, wissen wir nicht. Nicht umsonst spricht man von nach oben offenen Baupreisen. Hingegen ist das Stellen von Weichen eine der ausgesprochen typischsten Tätigkeiten auf jedem Kleinbahnhof, also auch für einen Ex-Bahnvorstand geeignet. Hinzu kommt, dass Pofalla über profunde Kenntnisse im Tiefbau verfügt. Er legte stets stabile Fundamente, sogar für sein eigenes Fortkommen. Zudem hat er jahrelang die Grabungen auf der Suche nach einem unterirdischen Bahnhof in Stuttgart vorangetrieben. Jetzt will er nun nicht länger Prellbock dafür sein, dass man den Bahnhof immer noch nicht gefunden hat. Dann doch lieber Weichensteller in der Immobilienwirtschaft. Wir warten also auf zügigen Wohnungsbau. Sicher mit noch mehr Verspätung, dafür aber in umgekehrter Stockwerksreihenfolge.

 

Volker Sindt

Mai

 

1. Staudenmohn, der im Juni blüht, zieht bald nach der Blüte ein, neue Blätter erscheinen erst, wenn es herbstlich zu werden beginnt. Soll auf dem Staudenbeet keine unschöne Lücke sein, braucht Staudenmohn passende Nachbarn, die die Lücke etwas kaschieren, so großes Schleierkraut, Taglilien oder Ziergräser.

 

2. Viele Lippenblütler blühen im Sommer und sind wichtig, weil sie nach der Hochblüte von Obstbäumen Nahrung für Bienen bieten. Besonders eifrig dabei sind einige Würz- und Heilkräuter wie Thymian, Ysop, Lavendel, Bohnenkraut, Salbei, aber auch wichtige Stauden wie Katzenminze, Günsel und Gamander.

 

3. Grün hat Platz auch in kleineren Gartenhöfen, nur sollte man die besonderen Verhältnisse in solchen Höfen bei der Pflanzenwahl beachten. Höfe verstärken die Gegensätze zwischen Licht und Schatten. Möglich, dass in einer Südwestecke des Hofes die Sonne regelrecht knallt, zwei Schritte entfernt den ganzen Tag kein Sonnenstrahl hinkommt.

 

4. Fuchsschwänze sehen mit ihren lang herabhängenden Blütenständen derart eigenartig aus, dass man sie vorwiegend in Hausnähe pflanzt, dabei darauf achtend, dass die Blütenstände werklich ganz frei hängen. Stoßen sie unten auf, sieht das nicht gut aus, und sie entwickeln sich auch nur schlecht.

 

5. Brombeeren blühen, wenn praktisch alle anderen Obstgehölze die Blütezeit schon hinter sich haben, und zwar über Wochen, ja Monate. Das freut Bienen, und schon deswegen sollte es im Garten ein Brombeerspalier geben, abgesehen von den vielen leckeren Früchten, die dort reifen.

 

6. Ältere Erdbeersorten schmecken meist besser als neuere Züchtungen. Weil letztere transportfähig sein müssen und lange haltbar, werden sie selten an den Pflanzen richtig reif, bleiben fest, ja hart, schmecken fast rübenartig. Die alte Sorte ‘Mieze Schindler‘ schmeckt sehr gut, aber Achtung, sie braucht eine Befruchtersorte.

 

7. Zuckerhut ist wie Chicorée eine Zichorienart, zugleich eine Alternative zu Chicorée, weil die Kultur einfacher ist, nicht so umständlich wie die von Chicorée. Man sät frühestens Ende Juni bis spätestens 10. Juli, erntet ab Anfang Oktober die kompletten Pflanzen direkt von Beet und verbraucht auch die ganzen Pflanzen, ohne Treiberei.

 

8. Tomaten sind Lichtpflanzen. Darum werden Kleingewächshäuser mit Tomaten nicht schattiert. Früchte, die vor dem 21. Juni zu wachsen anfangen, profitieren von immer besseren Lichtverhältnissen, für Fruchtansätze nach dem 21. Juni werden diese schlechter, dafür die Wärmeverhältnisse besser.

 

ij

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