Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Eine Leseprobe finden Sie in der Mediathek.

Dezemberausgabe

 

Es gibt Dinge, die tut man einfach nicht. Zum Beispiel  auf der Weihnachtsfeier im Altersheim den Song  „Last Christmas“  der Gruppe Wham! dudeln. Den finden wir ohnehin viel zu süßlich, da sollten Diabetiker Ohrenschützer tragen. Unanständig wäre es auch, einem Veganer Verhandlungen zuzumuten, bei denen es um die Wurst geht. Ähnlich unschickliche Dinge findet man sogar in der Bibel, wo immerfort Lämmer geopfert werden, statt Gurken oder auch mal ein Kohlrabi. Das ist doch viel zu fleischlastig, da muss die Kirche dringend was ändern. Andererseits darf man sich in diesen Tagen ungestraft einen roten Mantel anziehen, fremde Kinder anquatschen und Geschenke verteilen, die andere bezahlt haben.

 

Feuer und Schwert werden dafür über uns kommen. So kündet es Marietta Slomka, die große Fern-Seherin vom ZDF an. Das ist die, mit der man ungern einen Scheidungskrieg anfangen möchte. Schuld an diesen apokalyptischen Verheißungen ist das Versagen von Betroffenheitsflokatis und Maßhemdenfanatikern, also Grünen und FDP. Ganz anders die CDU: Die macht alles mit, schon aus Langeweile und überhaupt. Schließlich will unser Land ja lieber schlecht regiert werden, als gar nicht. Deshalb wünscht sich Julia Klöckner, früher Weinkönigin, heute recht feinherb, vom armen Martin Schulz zu Weihnachten, er solle zügig mit ihr koalieren. Als Weinfreund erschien uns das wie ein Speed-Dating zwischen Schwarzriesling und Bocksbeutel. Wir waren ein wenig neidisch auf den Martin, bis wir feststellten, dass Klöckner nicht sich, sondern nur die CDU gemeint hatte. Zur Strafe  will Schulz der Kanzlerin zum Fest ordentlich einen einschenken. Hoffentlich kommt er damit nicht vom Regen in die Raute. Aber die SPD lässt sich so schnell kein O für ein U vormachen, schon gar nicht im Namen ihres Parteivorsitzenden.

 

Volker Sindt

Dezember

 

  1. Ja, Männerpflanzen gibt es, behauptet jedenfalls das Blumenbüro Holland und liefert gleich Beispiele. Das sind sie: die bunten Krotons, der bekannte Baumfreund mit den gelöcherten Blättern, der strenge Bogenhanf, die lockere Strahlenaralie und die rankende Efeutute. Verkaufsargumente werden auch geliefert. Diese Grünpflanzen sind pflegeleicht, kommen ohne Blüten und zusätzlichen „Schnickschnack“ aus und bedeuten so Männlichkeit. Ihre Geradlinigkeit passt zu maskulinem Einrichtungsstil. Na denn.

  2. Schneeheide Erica carnea blüht je nach Sorte von November bis März, oft aus dem Schnee heraus. Pflanzen von Erica x darleyensis wachsen üppiger und blühen reicher, fangen auch schon eher zu blühen an, erbten allerdings als Kreuzungsergebnis mit einem französischem Elternteil etwas geringere Winterhärte, besonders gegenüber schneelosen, kalten Wintern.

  3. Kastanienwein wächst besonders üppig. In Schauhäusern botanischer Gärten trifft man auf mehre Jahrzehnte alte Exemplare, die sich an den Gestängen unterm Dach entlanghangeln, dabei 7 m und mehr lange Triebe bilden und tropische Üppigkeit entfalten. Er eignet sich nur für große Wintergärten.

  4. Gesunde Gummibaumblätter sind kräftig grün. Hat das Grün einen Gelbstich und stockt allgemein das Wachstum, besteht Nährstoffmangel. Wüchsige Exemplare brauchen auch im Winter Nährstoffe, weniger als in der Wachstumszeit von Frühjahr bis Herbst, doch etwa alle 3-4 Wochen.

  5. Ein paar schöne Tage im Januar sollten nicht dazu verführen, schon das Frühbeet für erste Aussaaten zu richten. Es ist zu aufwändig, so früh im Jahr das Beet warm zu bekommen und zu halten, denn mit Sicherheit gibt es noch manche kalten Tage und Nächte.

  6. Eine Regel besagt, niemals eine bestimmte Art von Obstgehölz nach sich selbst zu pflanzen. Sie wird inzwischen weitgehend befolgt. Für die meisten Gemüsearten gilt dasselbe. Darum muss die Fruchtfolge im Gemüsegarten jedes Jahr neu überprüft und bedacht werden. Je reichhaltiger, abwechslungsreicher Gemüseanbau erfolgt, desto besser, weil jede Art den Boden anders beansprucht. Auch im Hinblick auf Krankheiten ist Wechsel der Standorte sehr wichtig.

  7. Meerrettich schmeckt am besten frisch gerieben. Damit man jederzeit, auch bei stärkerem Frost, Wurzeln zur Verfügung hat, holt man bei günstiger Witterung – frostfreiem Boden – einige Wurzeln auf Vorrat heraus und schlägt an frostfreiem Platz (Keller) in Sand ein. Meerrettich hat das beste Aroma in den R-Monaten, also von September bis April.

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