Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

Eine Leseprobe finden Sie in der Mediathek.

Dezemberausgabe

Angst geht um im echten Norden, und das so kurz vor Weihnachten. Uns dräuen Konsumterror, Handgreiflichkeiten beim Tannenbaumaufstellen und Sodbrennen bereits nach dem sechsten Glühwein. Der wäre echt mal was für die Verschwörungstheoretiker. Weder glüht er, noch ist bewiesen, dass da Wein drin ist. Er ist heimtückischer als Chemtrails, Außerirdische oder Geldwäscher bei der Deutschen Bank. Die volle Sprengkraft der trüben Tassen, womit wir nicht die Bankangestellten meinen, entfaltet sich nämlich erst am nächsten Morgen, wenn Zunge und Gaumen über Nacht eine unlösbare Verbindung eingegangen sind. Nicht mal mehr um Hilfe kann man da rufen! Übrigens stufen Experten das dahinsiechende Jahr 2018 als mängelbehaftet ein. Weinkenner merkten es bereits: Dieses Jahr hat im Abgang eine bittere Note und wird über den 31. Dezember hinaus nicht mehr vertrieben. Uli Hoeneß soll sogar beantragt haben, 2018 schnellstmöglich zu beenden. Sollte das Bundesverfassungsgericht dem folgen, ist 2018 an Silvester nur noch Geschichte.

 

Im Februar endet dann auch das Jahr des Hundes, jedenfalls in China. Dass der Chinese ihn in den Restaurants vornehmlich als Fleischlieferanten schätzt, ist eine dreiste Verleumdung. Der Däne als solcher verspeist auch gern mal einen Hotdog. Kaum geht aber das Jahr dieses treuen Gefährten zu Ende, lässt auch Angela Merkel die Ohren hängen und gibt den CDU-Parteivorsitz auf. Astrologisch folgt das Jahr des Schweins. Das ist aber gar nicht schlimm, denn es geht da um Gemeinschaft, Teamgeist und fröhliches Beisammensein. Parteitage, Personalgespräche oder Eheberatung fallen also schon mal raus. Doch es gab auch Schönes in 2018: Die SPD atmet noch, bei der AfD geht es um Sayn oder Nichtsein und am Berliner Flughafen wurden erfolgreich zwei weitere Glühbirnen eingeschraubt.

 

Volker Sindt

Dezember

 

1. Schnee hält alle Pflanzen gut warm. Über der Schneedecke ist es desto kälter, kälter als über unbedeckten Boden, weil die farblosen Schneekristalle Sonnenstrahlen stark reflektieren.

 

2. Gerberablüten sind das ganze Jahr zu haben, so auch im Winter. Sie werden normalerweise geschnitten, wenn die drei äußeren Kränze Röh-renblüten geöffnet sind. Je mehr dieser Kränze sich geöffnet haben, desto älter ist die Blüte, desto kürzer ihre Lebensdauer in der Vase.

 

3. Lorbeer-Schneeball (Viburnum tinus) ist einer der schönsten Winter-blüher für kühle, kaum geheizte Wintergärten. Die Blütezeit erstreckt sich über mehrere Wochen/Monate ab November bis April je nach Temperatur im Raum. Schon im März kann die Pflanze wieder nach draußen an einen zunächst etwas beschatteten, dann sonnigen Platz. Man gießt so, dass das Substrat im Topf oder Kübel immer ausreichend feucht ist.

 

4. Kamelienblüten, die ihre Blütenknospen oder Blüten abstoßen, reagieren meist auf Pflegefehler: zu schroffen Temperaturwechsel, zu viel Wärme, Lufttrockenheit oder Zugluft, zu geringe oder reichliche Feuchtigkeit, Lichtmangel, vor allem bei ungünstigem Stand im Zimmer. Merke: Kamelien sind keine Zimmerpflanzen, sondern gehören in Wintergärten oder ähnlich helle, aber kühle Räume.

 

5. Grauschimmel an überwinternden Balkon- und Kübelpflanzen ist gefährlich, weil eine Stelle alle benachbart stehenden Pflanzen gefährden kann. Der Pilz bilden Unmengen von Sporen, die abgängige Blätter oder Triebe infizieren und weiche absterben lassen, besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit. Daher Luftfeuchtigkeit senken, Pflanzen öfter durchputzen, alles Abgängige entfernen.

 

6. Frosthärte von Porree ist relativ. Starker Frost in weniger günstigen Lagen schadet schwer. Darum rechtzeitig zwischen die Stangen trockenes Herbstlaub geben, darüber Vlies breiten oder Fichtenzweige.

 

7. Quitte als Unterlage für Birnbäume bremst starkwüchsige Birnen. Stehen sie auf Quittenunterlage, bleiben die Bäume kleiner und eignen sich für Spindelbüsche, Büsche und Spaliere. Bei Birnensorten, die unverträglich mit Quitte sind, wird eine Zwischenveredlung mit einer verträglichen Sorte eingeschaltet.

 

8. Steckrüben halten sich in einem kühlen, nicht zu trockenen Keller recht ordentlich. Die Knollen ergeben herzhaft schmeckende, preiswerte Wintergerichte. Würze gut, tue ordentlich Schwein, Rind oder Wild hinzu, desgleichen kräftige Brühe und genieße.

 

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