Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

Full length of a middle aged couple sitting in armchairs with newspaper and laptop at home

 

Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

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Januarausgabe

 

Wir waren über den Jahreswechsel in Berlin. Es ist immer wieder sehr schön dort, wenn man irgendwann nach Hause kann. Wobei die Stadt ja für nicht wenige ihr Zuhause ist. Wie es bei denen unter dem Sofa aussieht und ob die alle Hempel heißen, wissen wir nicht. Schlimmer als nach dem Silvesterfeuerwerk auf den Straßen kann es aber bei denen auch nicht aussehen. Sagenhaft, was und wer da alles herumliegt. Fast wie '45, nur ohne Ruinen, aber wieder mit Nazis. Das sind die, die so aussehen, als machten sie gerade eine Chemotherapie. Nur einen Steinwurf von denen entfernt trafen wir auf ein paar Autonome. Die sahen so kaputt aus, wie die Fassaden der Häuser, in denen sie leben. Eine ganz andere Welt eröffnete sich uns, als wir Silvester in eine angesagte Bar gingen. Da saßen die allerhippsten Kerle herum und machen mit ihren superhippen Rauschebärten einen auf Alm-Öhi, die Älteren erinnern sich. Dazwischen einige junge Mädchen mit Kopftuch, wie früher Tante Grete beim Stachelbeerpflücken. Wir fühlten uns an einen alpenländischen Dorfkrug vor zweihundert Jahren erinnert. So kommt eben alles wieder. Heidi haben wir aber nicht getroffen, dafür nachher in der U-Bahn einen Kontrolleur und wir mussten aussteigen. Der Unterschied von heute zur Steinzeit ist: Damals wurden die Menschen von den Wölfen gefressen, heute scheitern wir am Fahrkartenautomaten. In Dithmarschen soll inzwischen wieder beides möglich sein, da kann man in doppelter Hinsicht zum Loser werden. Aber jetzt lassen wir mal den ganzen Mist des vergangenen Jahres hinter uns, sprach der Bauer beim Güllefahren. Was bringt uns 2020? Donald Trump, einen Liebhaber der Dachlattenpädagogik. Boris Johnson, der am Kopf so aussieht, als käme er gerade zu Fuß aus der Waschstraße. AKK, Esken, Söder, Weidel? Das einzig Gute daran: Für diese Kolumne wird uns der Stoff nicht ausgehen.

 

Volker Sindt

Januar

 

1. Englische Heide (Erica darleyensis) ist ein echter Gewinn für deutsche Gärten, denn sie blüht sehr lange von November bis Mai. Allerdings ist sie nicht ganz so hart wie  Schneeheide (Erica carnea). Bei unter 10 Grad wird es kritisch für sie, ab 17 Grad brenzlig. Nach der Blüte erfolgt Rückschnitt der Triebe ziemlich scharf, doch nicht bis ins alte Holz. Immer soll noch ein geblättertes Teilstück bleiben. Dann etwas düngen und auf die nächste Blüte hoffen.

 

2. Manche Nadelgehölze haben nicht einfach nur grüne Nadeln sondern blaue oder gelbe. Solche Gehölze werten den immergrünen Garten in der kalten Jahreszeit auf, doch sollte man sich hüten, mehr al Einzelstücke zu pflanzen, denn zu bunt gefällt nicht. Pflanzt man Buntnadelige zu schattig, verlieren die Nadeln unter Umständen an Farbintensität. Das muss man bei der Standortbestimmung beachten.

 

3. Schneiteln nennt man das Schneiden vom Kopfweiden im Februar zur Gewinnung von Trieben zum Stecken, Binden und dergleichen. Das Schneiteln erfolgt regelmäßig im Abstand von 2, höchstens 4 Jahren, weil andernfalls die Triebe zu stark werden und die Köpfe der Weidenbäume unter dem Gewicht auseinanderbrechen könnten.

 

4. Am 14. Februar ist Valentinstag. Manche meinen, das große Gewese um diesen Tag ist nur ein Gag, um Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. So einfach ist es nicht. Der Namensgeber des Tages, der heilige Valentin von Termi, lebte im dritten Jahrhundert als Mönch südlich der Alpen. Seine Nächstenliebe umfasste alle seine Mitmenschen. Außerdem liebte er Blumen, und am liebsten liebte er beide vereint. Darum schenkte er aus seinem Klostergarten Blumen jedem, der des Weges kam. Machen wir´s auch so: schenken wir die ersten Blüten aus dem Garten: Schneeglöckchen, Märzbecher, Primeln. Schenken ist in.

 

5. Im Februar beginnt die Pflanzzeit für Obstbäume, auch Zwetschen, deren bekannteste ‘Hauszwetsche‘ ist. Im Gegensatz zu anderen Zwetschen, vor allem den frühen, die frisch süß schmecken, aber sauer kochen, kocht ‘Hauszwetsche‘ immer süß, was sie vor allem für gegarte Zubereitungen so wertvoll macht, angefangen von Kompott bis zu Pflaumenkuchen.

 

6. Spinat sollte man im Frühbeet nicht zu warm kultivieren sondern darauf achten, bei frostfreiem Wetter ausgiebig zu lüften. Man sät reihenweise im Abstand von 20-25 cm. Vorkeimen in feuchtem Samt beschleunigt das weitere Wachstum. Mit vorsichtigem Gießen feucht halten. Bei Nachtfrostgefahr rechtzeitig Fenster schließen. Beet nicht auskühlen lassen!

 

ij

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