Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Novemberausgabe

Neulich haben wir in unserer Lokalzeitung etwas ziemlich Befremdliches gelesen. An sich nichts Ungewöhnliches, denn was dort berichtet wird, ist oftmals befremdlich. Zum Beispiel, wenn eine halbe Seite verbraucht wird, um uns über die Historie von Häkelkursen im Landkreis zu informieren. Kann natürlich sein, dass sowas die Leute mehr interessiert, als Alarmmeldungen aus den Rathäusern über Grundsteuererhöhungen oder Straßenausbaubeiträge, die wir übrigens immer schon befremdlich fanden.

 

Aber über so unwichtige Dinge wollten wir gar nicht reden. Sehr befremdet hatte uns die Meldung, ein Mann habe seiner Ehefrau bei der Gartenarbeit mit der Kettensäge vorsätzlich den Kopf abgesägt, und zwar nach der Scheidung. In unseren Augen eine klassische Trennungsgeschichte. Nun kann man kopflos nicht mehr viel anstellen, außer als geschäftsführender Bundesgesundheitsminister. Wir haben uns aber gefragt, wie das bloß werden soll, wenn demnächst in der CDU einige Köpfe rollen. Was macht man dann mit dem Rest? Ohne Kopf kann man zum Beispiel den Hals erst recht nicht vollkriegen und sich schon gar nicht mit dem Bürger auf Augenhöhe unterhalten. Wobei das vorher auch schon schwierig war, jedenfalls für den kleinen Mann. Nun hat sich obendrein Helge Braun als neuer Parteichef angemeldet, sozusagen als Reinkarnation von Peter Altmaier. Ärgerlicherweise schreibt sich Brauns Vorname Helge mit einem „e“ am Ende, mit einem „a“ wäre für die Frauenquote besser. Die SPD ist da momentan im Nachteil. Die braucht jetzt neben der personifizierten Charmeoffensive Saskia Esken einen präsentablen Mann, während Helge Braun schon von seiner Physis her ganz allein als Doppelspitze geeignet wäre. Sein Vorname wäre in der Tat praktisch: Mit „e“ am Ende, außer am Muttertag.

 

Volker Sindt

November

 

1. Immergrüne Scheinzypressen (Chamaecyparis lawsoniana) sind anpassungsfähig an unterschiedlichste Standorte und werden deswegen gern als mittelhohe Hecken gezogen, zumal sie sich gut schneiden lassen. Am besten wachsen sie in frischer, durchlässiger Gartenerde. Sehr leichten, dazu trockenen Boden oder schwere, kalte Tonerde mögen sie nicht.

 

2. Mulchmaterial aus dem eigenen Garten gibt es im Herbst genug, vor allem wenn man selbst häckselt. Beim Verteilen auf Beete darauf achten, wintergrüne Blattrosetten von Stauden und Zweijahrsblumen nicht zuzuschütten, weil sie unter dem Mulch verfaulen würden. Sie brauchen Luft und Licht.

 

3. Frostfreie Dezembertage können genutzt werden, um Blütensträucher wie Weigelien, Deutzien, Pfeifenstrauch, die mit der Zeit in die Jahre kamen und weniger reich blühen als zuvor, zu verjüngen. Dazu einige der ältesten Triebe ganz entfernen, stehenbleibende auf untere Verzweigungen kürzen. Auch etwa zu hoch gewordene Hecken können zurückgeschnitten werden. Sinnvolle Höhe: 180 cm. Man soll sie noch gut schneiden können, ohne sich zu sehr hochrecken und anstrengen zu müssen.

 

4. Duftschneeball (Viburnum farreri) ist ein überaus reizvoller Winterblüher, da er nicht nur zu ungewöhnlicher Zeit ab November blüht, sondern dazu auch noch sehr angenehm intensiv duftet. Das geht so bis Februar mit eventuellen Unterbrechungen, wenn es mal etwas härter friert.

 

5. Topinamburknollen sind so hart, dass sie in der Erde überwintern können und dadurch die Kultur vergleichsweise bequem ist. Da man auch während des Winters Knollen verfügbar haben möchte, ernte man einen größeren Vorrat noch bevor die Erde gefriert und schlage im Frühbeet, in einer Erdgrube oder ähnlich ein.

 

6. Kartoffeln, die beim Ernten tief in die Erde gerieten, überstehen dort mildere Winter und liefern im nächsten Jahr die ersten Knollen.

 

7. Obstbaumkronen müssen licht sein, damit sich Blätter und Früchte gut entwickeln. Innerhalb von Baumkronen nimmt die verfügbare Lichtmenge schnell ab. Darum ist wichtig, Kronen mit entsprechendem Schnitt licht zu halten. Erst dann werden Seitenäste zurückgenommen, damit die Kronen nicht zu umfangreich werden.

 

8. Obstgehölze wurzeln flach, ganz besonders Beerenobststräucher. Daran sollte denken, wer im Bereich von Obstgehölzen hackt oder gar gräbt. Letzteres ist nur in Ausnahmefällen ratsam. Besser oberflächlich lockern und dann Kompost zuführen und mulchen.

 

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