Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung

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Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung wird seit 119 Jahren gern gelesen. Besonders nach der aktuellen Umgestaltung. Jedes Mitglied erhält sie einmal im Monat kostenlos. Sie informiert über wohnungspolitische, wirtschaftliche und rechtliche Themen. Und sie transportiert Ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden. Bei einer Auflage von über 67.000 Exemplaren gehört sie zu den großen wohnungswirtschaftlichen Zeitungen in Deutschland. Nicht nur Politik spielt eine Rolle. Vom Dach bis zum Garten finden Haus- und Wohnungseigentümer viele praktische Tipps und Anregungen.

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Dezemberausgabe

 

Neulich hörten wir, dass man Weihnachten dieses Jahr komplett vergessen könne. Das halten wir für wenig empfehlenswert. Ähnliches ist uns an unserem Hochzeitstag passiert. Da war zuhause die Innentemperatur auf fünf Grad Minus abgesunken. Partnerschaftliches Blitzeis sozusagen.

 

Die Vorfreude auf das Fest lassen wir uns aber nicht verderben. Schon gar nicht von Armin Laschet, der uns das härteste Weihnachten seit 1945 prophezeit. Dieser niedliche kleine Hobbit aus Aachen hat doch keine Ahnung. Mit noch immer tränenverschleiertem Blick erinnern wir uns an jenes Weihnachtsfest, als wir nicht die Dampflok von Märklin bekamen, sondern eine Winterjacke. Oder als Tante Emmi nach dem dritten Kirschlikör im gepflegten Falsett „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ anstimmte. Sowas sind harte Weihnachten! Das Wort Familienbande hat eben einen Beigeschmack von Wahrheit. Was einerseits von Karl Kraus, andererseits oft richtig ist.

 

Seit Menschengedenken ist Weihnachten als Staatsziel ausgegeben, somit genauso Bürgerpflicht wie das Herumnörgeln an Politik, Kantinenessen und Jogi Löw. Leider wird es uns in diesem Jahr verwehrt, der höchsten Stufe der weihnachtlichen Selbstkasteiung nachzukommen: Der Pilgerfahrt des „Einkaufs auf den letzten Drücker“. Den hat die Regierung jetzt von der Ladentür abmontiert. Folglich wird man am Vormittag des Heiligen Abends verzweifelte Männer mit Lockdown-Frisur tränenüberströmt in menschenleeren Einkaufsstraßen herumirren sehen, in der Hoffnung, dass irgendein Ladeninhaber vergessen haben könnte, die Tür abzuschließen. Es sind Männer, die mithilfe einfallsloser Geschenke im Kreise ihrer Lieben ein friedliches Weihnachten feiern wollen. Ihnen gehört unser Mitgefühl. Denn in solch schwerer Stunde bieten dem Trostsuchenden nicht einmal die Kneipen Herberge.

Na denn: Frohes Fest!

 

Volker Sindt

Dezember

 

1. Efeu ist oft Favorit, wenn es darum geht, ein Haus einzugrünen, weil er immergrün auch im Winter seine Pflicht erfüllt und keine Kletterhilfe benötigt. Es ist ratsam, vor Begrünung mit Efeu die Hauswand einer genaueren Prüfung zu unterziehen, ob das Mauerwerk nicht etwa kleine Risse oder sonstige Schwachstellen aufweist, in die Efeuwurzeln eindringen könnten und so das Mauerwerk noch weiter beschädigen. Das Mauerwerk muss einwandfrei sein.

 

2. Schneeglöckchen sind versierte Anpassungskünstler. Wachsartiger Überzug schützt die Blätter vor großen Wärmeverlusten, und gewöhnlich kuscheln sich viele Schneeglöckchen eng zusammen, sich gegenseitig wärmend. Dann braucht es nur noch einen geschützten Platz und ein bisschen wärmende Sonne, und die Schneeglöckchenblüte im Januar ist da.

 

3. Den Frühling schon wintertags ins Haus holen – das ist ein Programm von Dezember bis März mit getriebenen Zweigen. Nach Jasmin und Duftschneeball im Dezember sind im Januar Zaubernuss, Haselnuss, Weidekätzchen, Kornelkirsche, Forsythie dran. Deren Knospen öffnen sich schneller, wenn man bei Frost ins Haus geholte Zweige zunächst für einige Stunden in warmes Wasser legt und erst dann in der Vase ordnet.

 

4. Araukarien stammen aus wärmeren Gebirgsregionen Südamerikas und fallen mit wenig verzweigtem, steifem Wuchs und schuppig angeordneten Nadeln auf. Vor Jahrzehnten galten sie im hiesigen Klima noch als Wackelkanditen, die nur an wirklich geschützten Standorten überlebten. Inzwischen begegnet man ihnen häufiger auch an weniger günstigen Standorten als Gewinnler des Klimawandels.

 

5. Schöne Winterblüher sind Blütenbegonien. Neu gekaufte Exemplare stelle man zunächst einige Tage bei etwa 14 Grad auf. Danach wird mehr Wärme vertragen, doch es sei grundsätzlich nicht zu warm und sonnig.

 

6. Löffelkraut ist ein Wintergrün, das, im September im Kleingewächshaus ausgesät, fortlaufend geerntet werden kann. Die löffelartig gebogenen Blätter schmecken etwas kresseartig, etwas rettichartig herzhaft erfrischend mit hohem Vitamin-C-Gehalt. Außerdem fördert Löffelkraut die Verdauung.

 

7. Baumpflege ist ein Programm für den Winter, doch nur wenn es nicht friert, weil Schnitt- oder Sägewunden bei Frost schlecht heilen und daher allerlei schädlichen Einflüssen ausgesetzt sind. Wer schneidet oder sägt. achte außerdem darauf, dass Scheren, Sägen, auch Messer, so scharf sind, dass sie nur glatte Wundränder hinterlassen.

 

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